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Avatar von Affenfreund
  • Affenfreund

mehr als 1000 Beiträge seit 11.05.2004

selbst proprietär ist bei Apple chic

Ich kann nicht nachvollziehen warum proprietäre Hard- und Software
stets zu Recht kritisiert wird, nur bei Apple ist das toll, chic und
überhaupt gar nicht böse sondern ein Feature.
Stimmt schon, nämlich ein Feature um den Kunden an den Konzern zu
binden und ihm das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Diese Firmenphilosophie trifft man bei vielen Apple-Produkten an, sei
es nun der iPod der sich nur per iTunes betanken lässt, oder das
iPhone, welches nur Programme aus dem App-Store akzeptiert und welche
sogar von Apple noch nach einer Installation gelöscht werden können.
Nun ist es eben an der Zeit die Fesseln noch etwas enger zu
schnallen. Wenn der Kunde sich bei der Software bevormunden lässt,
dann klappt das vielleicht auch mit der Hardware.

Apropos schnallen, ich frage mich wieso das Apple-Kunden nicht
kapieren. Würden sie sagen "ja ich nehme diese Gängelung bewusst in
Kauf, da ich nur dieses Produkt möchte" könnte ich die Sache ja noch
Nachvollziehen. Aber so merkbefreit, dass man denkt (und schreibt) es
würde innovativ sein einen Kopfhörer zu verdongeln, kann doch niemand
sein, oder? Genau das passiert hier aber im Forum und ich komme aus
dem Staunen nicht mehr heraus.

Eine Fernbedienung am Kopfhörerkabel ist doch nichts Neues! Bei
vielen Smartphones findet man ein entsprechendes Headset im
Lieferumfang des Gerätes.
Selbst der Nachfolger des ersten MiniDisc-Recorders, der MZ-R2
(Baujahr 1993), hatte bereits eine Kabelfernbedienung. Und oh Wunder
man konnte dennoch eigene Kopfhörer anstöpseln:

http://www.minidisc.org/sonyim/MZ-R2_01_low.jpg
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