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  • Mr. B.B.C.

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Re: Bin ich der Einzige der beim Lesen des Artikels mit den Schultern gezuckt ha

al-Mu'alla schrieb am 13.03.2018 20:33:

bei mir in win ist z.B. dns v6 ABGESCHALTET.

Ist wurscht, weil dein Gateway i.d.R. vom ISP ne IPv6-Adresse zugewiesen bekommt über die du kommunizierst, und das alternativlos quasi-fest; ändert sich höchstens alle paar Tage oder evtl. wenn du deinen Gateway ein paar Sekunden vom Strom trennst. Du brauchst daher ein VPN.

Facebook & Co. wissen also zumindest, von welchem Anschluss aus ihre Besucher sörfen, da dran hängen ja meistens nur höchstens zwei PCs - Smartphone, "Smart"-TV usw. kann man dann praktisch gleich alle miteinander assoziieren. Amazon sperrt so auch Mitbewohnern schon mal das Konto gleich mit, wenn es Zahlungsunstimmigkeiten gibt...

es braucht kein neues system, sondern ein system das ohne id der ip inhabers funktioniert... um missbrauch (auch durch behörden) zu umgehen.
z.B. dns v6 hat eindeutige id felder um den verbraucher zu tracken, auszuspionieren (dank us beteidigung bei der entwicklung).

IPv6 ist zwar haarsträubend fett, als wolle man jedem Atom im Universum eine eigene IP-Adresse zuweisen, aber zum Auspionieren taugt es nun wieder doch nicht. Immerhin ist eine Adresse nur 16 Byte lang. Es gibt keine ID und einen festen IP-Inhaber.

Allerdings ist eine IPv6-Adresse per se sehr einmalig. Theoretisch würde bei frei wechselnden IP-Adressen eine bestimmte IPv6-Adresse nur alle paar Jahre auftreten. Es ist daher völlig klar, dass eine bestimmte Adresse von einem bestimmten Anschluss oder Gerät kommt. Immer dasselbe Gerät. Ein Kinderspiel zu tracken, und das ganz ohne Cookies.

Daher müsste es ein Gesetz geben, das ISPs dazu verpflichtet, IP-Adressen regelmäßig automatisch zu wechseln. Denn mit diesen quasi-festen IP-Adressen ermöglicht man gerade Privatunternehmen eine Überwachung, die allenfalls Behörden mit Gerichtsbeschluss zustehen dürfte.

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