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  • weetulo

275 Beiträge seit 26.07.2018

Wer ist der wahre Nutzer der Daten? - Honeypot?

Ich frage mich, wer diese app benutzen soll und wer der eigentliche Nutzer dahinter ist.

Der 20ig jährige Gesunde hat nichts zum einscannen, für Impftermine gibt es Kalender.
Die 80ig jährige Oma hat kein Handy und Passwort, Zwei Faktor, guter Witz.
Der 60ig jährige mit beginnemdem Alzheimer ist auch nicht die Zielgruppe für Passwörter.
Also alle Kranken oder bald Kranken dazwischen.

Dann, der Arzt hat 5 Minuten zur Behandlung Zeit, für die Diagnose 10-20 Sekunden. Der soll in den 5 Minuten sich irgendwo einloggen, was runterladen und lesen? Oder sollst du das als Patient im Wartezimmer schon machen, mit der Breitbandverbindung im Emsland? Oder lokal abspeichern zu Hause?
Dann, ist das Befunden eines fotographierten Röntgenbildes auf einem Mobilgerät eigentlich nur fahrlässig oder schon grob fahrlässig?

Wenn ich das zur Früherkennung einsetzten will, dann muss ich über Jahrzehnte Daten einscannen, zum lesen hat da auch keiner Zeit. Bzw. ich muss diese App viele Jahre benutzen.

Von Dr. House kann man 2 Dinge lernen.
1. Die richtige Diagnose ist hinter vielen Fehldiagnosen versteckt.
2. Er glaubt seine Patienten lügen ihn an.

Kann ich die Fehldiagnosen wirklich wieder löschen?

Diese ganze App macht nur Sinn als Datensammlung für eine automatische Auswertung im Hintergrund. Was ja durchaus auch nützlich sein kann. Villeicht will ich im Hintegrund eine KI trainieren? Das würde ich sehr begrüßen.

Vielleicht ist das auch wie bei den komischen Genomfirmen in USA: Finden Sie raus ob sie 2% Indianer sind! Und die DNA Daten gehen weiter ans FBI.

Ich wette mal, nach ein paar Jahren wird in der Änderung der AGB eine Weitergabe nach wem auch immer versteckt. Z.B. an eine Scoring Firma die dir einen Demenz Risiko Score verpasst.

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