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  • ddd

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Re: Investoren

dilldaab schrieb am 10. Februar 2013 20:07

> ddd schrieb am 10. Februar 2013 15:45

> > Wer ist denn so der Kundenkreis für
> > Dell-Aktien?
> Menschen/Zusammenschlüsse von Menschen die für 8,5% der Dell-Aktien
> ausreichend Kapital haben/besorgen können.

> > Und wie bekommt man die potenziellen Kunden dazu,
> > Interesse am Kauf zu bezeugen? 
> Es leben ganze Firmen davon M&A zu initiieren und umzusetzen.
Richtig, aber irgend wie muessen sie erfahren, dass jemand Anteile
anbietet.

> Erklärs mir bitte, was gibt es denn da für Auflagen außer den
> Meldepflichten (sofern im Bundesland des Sitzes von Dell
> vergleichbare Gesetze zu denen hier gibt)?
Eben genannte Meledpflichten. Dazu kommt die Wirtschaftsform des
Inverstors, wenn er z.B. selbst eine AG ist, muss er seine Aktionaere
von den Verkaufsabsichten in Kenntnis setzen. Dazu kommen dann noch
diverse lokale Gegebenheiten sowie FIrmenpolicies, Boersenpolicies
etc. Gibt ein paar Kubikmeter Literatur zu dem thema, falls Du Bedarf
hast.

> > Klar. Als Käufer hast Du beim OTC ein sehr viel höheres Risiko,
> > deshalb wirst Du den nur eingehen, wenn Du eine entsprechend hohe
> > Rendite erwartest, sprich: eine höhere als wenn Du über die Börse
> > handelst. Ergo bezahlst Du weniger. Als Verkäufer bekommst Du
> > folglich weniger. Simples Handels-Einmaleins :)
> Du kennst dich doch mit Belegen aus, warum postest Du dann lustige
> Mutmaßungen?
> Fakten bitte.
Das SIND Fakten, was fehlt Dir? Eine riskantere Investition macht man
nur dann, wenn die zu erwartende Rendite hoeher ist. Das ist
Grundlagenwissen BWL, muss ich Dir das extra vermitteln? OTC ist
immer riskanter als der Boersenhandel, das ist Grundlagenwissen des
Boersensystems, muss ich Dir das extra vermitteln? 
Daraus folgt ganz direkt, dass man OTC (das man wegen hoeherer zu
erwartender Rendite macht) nur dann macht, wenn man guenstiger an die
Papiere kommt. Folglich bekommt man als Anbieter bei OTC im
Normalfall (Ausnahmen gibt es immer) weniger als beim Boersenhandel.
Was uebrigens auch Grundwissen im Boersenhandel ist.

> Wenn Du dann gerade dabei bist: Welches Risiko soll denn sehr viel
> höher sein wenn man Aktien einer börsennotierten Firma außerbörslich
> handelt? Das würde mich doch brennend interessieren.
Da es Dir ja anscheinend an Grundwissen mangelt, waere es etwas zu
viel, das hier zu beschreiben, es gibt dazu aber genuegend Literatur.
Als Hinweis sollte eigentlich genuegen, dass es keinen Grund gaebe,
den Aufwand des Boersenhandels incl. der Gebuehren auf sich zu
nehmen, wenn man mit dem selben Risiko ausserboerslich handeln
wuerde. Es gibt auch keine Boersenaufsicht fuer ausserboersischen
Handel, logischerweise. 

DD

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