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  • Paul.Bommel

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Re: Verhältnismäßigkeit?

Demokratiemessgerät schrieb am 12.11.2015 14:44:

Die Volksmundweisheit "auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand" kommt nicht von ungefähr -- und stellt in wenigen Worten eindrucksvoll dar, was von dem System zu halten ist.

Ich sag nur:

„Es bedeutet den Verlust staatlicher Souveränität und Selbstachtung, sich einer Gerichtsbarkeit außerhalb der Staatsebene zu unterwerfen.“ Prof. Dr. Siegfried Broß, Ex- Verfassungsrichter.

“Der Mythos von der hohen Moral der Richter ist ein Märchen. Dazu stehe ich noch heute.”
Wolfgang Neskovic – Richter am Bundesgerichtshof (LN vom 19./20.12.1999).

“Die Rechtsprechung ist schon seit langem konkursreif. Sie ist teuer, nicht kalkulierbar und zeitraubend. Der Lotteriecharakter der Rechtsprechung, das autoritäre Gehabe, die unverständliche Sprache und die Arroganz vieler Richter(innen) im Umgang mit dem rechtsuchenden Bürger, schaffen Mißtrauen und Ablehnung.” ZAP Heft 14/1990, S. 625, Richter Nescovik BGH.

“In Deutschland kann man, statt einen Prozess zu führen, ebenso gut würfeln.“
Bundesverfassungsrichter a.D. Prof. Willi Geiger. Karlsruhe. In einem Beitrag in der ‘Deutschen Richterzeitung’, 9/1982, S. 325.

“,Im Namen des Volkes’ lässt sich ebenso gut würfeln, wie langes Fachchinesisch in richterlicher Willkür verkündet wird.” Aus „Recht ohne Gerechtigkeit” von Dr. Henri Richthaler, 1989.

usw.

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