Menü
Avatar von watered steel
  • watered steel

mehr als 1000 Beiträge seit 02.05.2017

200 oder 300 bar...1bar= 10 Tonnen pro Quadratmeter

Das wären dann im Mittelwert 2500 Tonnen an Druck pro Quadratmeter.

Wer nun spitzfindig meint, das müsste "Newton" heißen, richtig, aber 10 Tonnen sind viel greifbarer als 100.000 Newton je m².

1: Was soll'n das Teil wiegen, damit der Tank sicher genug ist? Wir reden hier von einem bewegten Tank, wo noch bedeutende Kräfte von außen wirken können, im Falle eines Sturzes mit dem Tank auf eine Bordsteinkante etwa.
2: Stellt die Befüllung des Wasserstofftanks auch eine Art Ladevorgang dar.

Ich glaub, dass wenn der Tank hochgeht, man dann auch mit einer erheblichen Splitterwirkung zu rechnen hat, während Akkus "nur" stark brennen ohne zu explodieren.

Die Frage, an welchen Stationen man den Tank befüllen kann, erübrigt sich, denn es handelt sich vermutlich um ein von der EU oder dem franz. Staat gefördertes F&E-Projekt, wo es in Wahrheit niemals darum ging, ein marktfähiges Produkt zu entwickeln.

300 bar in einem Fahrradtank sind in meinen Augen irre, wenn man bedenkt, welche Energie schon hinter den 8 bar in den Unternehmensdruckluftnetzen steckt. Wenn so ein 300 bar Fahrrad-Tank seine strukturelle Integrität verliert, dann dürften die Folgen von enormer Reichweite sein. Der Fahrer wird das jedenfalls nur schwerlich überleben, wenn es direkt unter oder im Sturzfall neben ihm zur schlagartigen Freisetzung des Wasserstoffs mit Splitterwirkung kommt.

Wasserstoff als dünnstes und reaktionsfreudigstes aller Gase halte ich nach wie vor für völlig ungeeignet als direkten oder indirekten Treibstoff für Kraftfahrzeuge vom Fahrrad mit Motor bis hin zum LKW. Zumal die Reichweite von 100 km alles andere als üppig ist. Vier Stunden Fahrt und der Tank ist leer, bei dem angenommenen hohen Gewicht von wenigstens 30 kg (eher 50), viel Freude beim Strampeln, wenn es nur leicht hügelig wird.

Bewerten
- +
Anzeige