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  • McGyver777

mehr als 1000 Beiträge seit 25.03.2002

Den Begriff "Tüftler" soll Fischer wohl abgelehnt haben.

Den Begriff "Tüftler" soll Fischer wohl abgelehnt haben.
In diesem Heise-Artikel steht "tüftelte".
Der Begriff klingt jedoch tatsächlich verniedlichend, und beschreibt die unternehmerische Haltung und Gesamtleistung Fischers nicht adäquat.

Fischer sah sich laut unten zitiertem "Welt"-Artikel eher als jemand, der die Gesellschaft sinnvoll bereichern wollte, und der eben nicht nur "versehentlich oder für den Eigenbedarf" tätig war.

Ich glaube das sofort, denn seine hohe Produktivität über einen derart langen Zeitraum hinweg und der technisch-gesellschaftliche Impact seiner Entwicklungen spricht ganz klar für Fischers höchst professionelle, teilweise visionäre Haltung.

Zitat:
"(..) Er war stolz, alles selbst erfunden zu haben. Und er ließ sich nicht als Tüftler bezeichnen. 'Ein Tüftler erfindet quasi aus Versehen oder für den Eigenbedarf. Erst der Erfinder denkt von Anfang an auch an die Vermarktung und den Vertrieb', sagte er. 'Das Erfinden geht durch die Seele', erklärte Fischer seine Geistesblitze.

In seinem Büro hingen eingerahmt acht Leitsätze: 'Wer bin ich?' lautet einer, 'Was kann ich?' ein anderer. Sowie: 'Wem habe ich zu danken?' Für den Unternehmer mit protestantischem Gottvertrauen war es eine Einheit. (..)"
[Zitat Ende]

Quelle:
http://www.welt.de/wirtschaft/article151645567/Ohne-Patent-DE-819620-haette-er-nie-den-Duebel-erfunden.html

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