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  • sonstewas

mehr als 1000 Beiträge seit 12.01.2007

Der Diesel wird absichtlich gegen die Wand gefahren

Die Entwicklung eines notwendigen Hardwaresatzes braucht ca. 3 Jahre mit Erprobung, Einbauroutinen, Abnahme, Meßnormung. Wäre der Staat kulant und realistisch geblieben, würde das relativ geräuschlos über die Bühne gehen. Bis dahin würde niemand an den "Dreckschleudern" (ja wie schnell die saubersten Diesel plötzlich per Erklärung um 180° gedreht werden) sterben. Diesel werden quasi verboten, aber Glyphosat dürfen wir weiterhin schlucken. Eine Hardwarenachrüstung lohnt daher kaum, bis die ihre offizielle Zulassung hat, sind die meisten betroffenen Fahrzeuge aus dem Markt gealtert. Denn um so älter ein Fahrzeug wird, um so weniger lohnt noch eine Hardwarenachrüstung.

Die Politik hat das doch absichtlich so rabiat gemacht und läßt zugleich den Dieselbesitzer im Regen stehen. Das soll allgemein für derart Verunsicherung sorgen, das der Absatz an Dieselmodellen dramatisch einbricht, so weit, das die Hersteller einen Diesel nicht mehr wirtschaftlich produzieren können. In meinem persönlichen Umfeld will jeder Dieselfahrer auf Benzin oder Hybrid umsteigen bzw. hat es schon. Auf kostspielige Abenteuer hat da keiner mehr Lust. Denn das aktuelle Beispiel von Daimler zeigt, das man selbst der Euronorm 6 nicht mehr trauen kann, schon morgen kann sich alles in Beschiß und Verbote auflösen. Von der Politik wird das jetzt alles so gedreht, das eine Nachrüstung keine aussichtsreiche Lösung ist. Ob Soft- oder Hardware. Die Fahrzeuge kann man nur weit unter Wert in den Export abstoßen.

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