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  • wgk

692 Beiträge seit 21.05.2008

Betrachten wir mal die Fakten über den NOx-Ausstoss

Zunächst einmal: Der Betrugsversuch der Autoindustrie war natürlich große Sch..
Die große Frage lautet aber: Ist dieser von der Politik willkürlich gewählte NOx-Grenzwert wirklich angemessen oder wurde der so gewählt, um z.B. die deutsche Autoindustrie auf den Boden zu zwingen, was in den USA durchaus vorstellbar ist. Auch der EU ist natürlich die Dominanz der Deutschen ein Dorn im Auge.
Weshalb der Wert von 40 Mikrogramm/Kubikmeter Luft willkürlich gewählt erscheint, ergibt sich z.B. aus dem Wert für die maximale Arbeitsplatzkonzentration MAK von sage und schreibe 950 Mikrogramm/Kubukmeter, also mehr als 20mal so hoch. Wir müssten also von Tausenden von toten Bürofachkräften hören, wenn das so gefährlich wäre.
Der Wert von 40 Mikrogramm erscheint in diesem Zusammenhang lächerlich.

In der gegenwärtigen öffentlichen Diskussion erscheint es so, dass die NOx-Konzentration am Steigen ist. Auch Frau Hendricks widerspricht da nicht.

Schauen wir mal auf die unverdächtige Seite des Umweltbundesamtes, wie es sich wirklich damit verhält

https://www.umweltbundesamt.de/daten/luftbelastung/luftschadstoff-emissionen-in-deutschland/stickstoffoxid-emissionen#textpart-1

Dort steht zum Beispiel:
- Seit 1990 hat die Gesamt-NOx-Konzentration um 59% abgenommen
- Die deutlichste Abnahme erfolgte im Verkehrsbereich, von 1.400 Tt --> 500 Tt, also ca. 65%!
- Den weitaus größten Anteil bei den Emissionen im Verkehrsbereich hat der LKW-Verkehr

Der Verdacht liegt also nahe, dass bestimmte Kreise wie NGO-nahe EU-Politiker und grün-angehauchte deutsche Politiker einen Weg gefunden haben, über unrealistisch niedrige Grenzwerte der verhassten Autoindustrie ans Bein zu pinkeln. Der dadurch erzwungene technische Aufwand bei den Motoren lässt diese natürlich sehr teuer werden, so dass die Absatzchancen sinken.
In den USA wurde dies ja erfolgreich praktiziert, um die deutsche Dieselindustrie zu Gunsten der einheimischen Benzinschluckerflotte auszuschalten.
Der Hohn ist ja, dass vergleichbare Diesel 20-30% weniger CO2 produzieren, also genau das tun, was eigentlich gewünscht ist.
Da kommt der Popanz NO2 gerade recht.

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