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Avatar von heimburki
  • heimburki

mehr als 1000 Beiträge seit 07.02.2018

gigabytegroße "Day-One-Patches" gibts bei Microsoft auch an "day X" noch...

...und das Problem die irgendwie sinnvoll zu handeln und zu verteilen (jenseits von manuell runterladen) ist immer noch nicht zufriedenstellend gelöst.

Nach der letzten Diskussion im Forum, habe ich einige Sachen nochmal probiert, etwa die Bandbreitenbeschränkung beim runterladen. Da greift man sich echt an den Kopf, klar, sie funktioniert, aber sie ist so kastriert, dass sie keinen Nutzen hat.

Ich kann die Bandbreite minimal auf 10% (ja, Prozent!) runterschrauben, da Windows aber blöd ist und weder weiß noch ermittelt, wie groß meine Bandbreite ins Internet ist, nimmt er eben die des LANs (zumindest vermute ich das) als Maßstab. Da ich alle Rechner an einem 100MBit LAN hängen hab, zieht also jeder Rechner mit mindestens 10 MBit... an einem DSL-Router mit nur 2 MBit... Fazit: alles tot, wie gehabt!

Da greift man sich echt an den Kopf. Die Silicon-Valley-Heinis sind mittlerweile genauso abgehoben, wie unsere Politiker. Halten sich für superschlau, aber machen saudämliche weltfremde Vorgaben, die man nur mit Klimmzügen irgendwie umgehen kann. Man sollte die mal ein paar Wochen irgendwo auf ein Kuhdorf sperren, mit einer KBit-Anbindung, damit die mal hart auf dem Boden aufschlagen. Ich habe dafür einfach kein Verständnis, wenigstens als zusätzliches Tool für "Poweruser" könnte man da ja irgendwas rausreichen, was man ohne MS-Zertifizierung bedienen kann und mit dem man die Sache auf "Expertenniveau" (heutzutage beginnt das ja schon bei IP-Adressen, echter Datenrate etc. pp.) regeln kann. Na ja. Ich gebe die Hoffnung nicht auf.

Aber der Trend deprimiert mich. Auf dem Land wird man bei diesen Datenmengen zunehmend brutal abgehängt. Ich habe meinem Sohn zu Weihnachten ein Spiel von 2017 geschenkt, Divinity2, bei steam (immerhin kann man bei denen die Bandbreite vorbildlich einstellen, was MS nicht hinbekommt) über 30 GByte fett (und da ist das schon maximal komprimiert), Downloadzeit: mehr als 2 Tage (bei voller Bandbreite und durchlaufendem Rechner). Offline bekommt man aber nichts mehr und wenn doch, ziehen die sich dann auch riesige Patches, bevor irgendwas läuft.

Dabei hat unser Dorf theoretisch Breitband, aber die letzte Meile ist wieder der Flaschenhals. Bei mir in der Straße wohnen nur Rentner, die die Kosten für einen eigenverantwortlichen Ausbau niemals mittragen würden. Und bis 5G oder irgendwas hierherkommt, kann noch Jahre dauern. Alles sehr ärgerlich. Die Zeit des Bastelns und Durchwurschtelns wird also nicht so schnell zu Ende gehen...

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (28.12.2018 09:32).

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