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  • robinx99

893 Beiträge seit 30.06.2017

Re: Den Sinn eh nie verstanden

George99 schrieb am 22.04.2019 19:20:

robinx99 schrieb am 22.04.2019 18:32:

Wobei ich sagen muss ich verstehe bis heute nicht warum es Debian hinbekommt einen Installer anzubieten bei dem ich den Desktop auswählen kann. Bei Fedora oder Ubuntu hat man jeweils separate Installationsmedien

Dafür ist bei debian die Installations-DVD-1 auch schon fast 4 GB groß, während fedora Workstation ungefähr bei der Hälfte liegt. Nicht jeder hat eine dicke Leitung und nicht für jeden ist dann ein net-install die geignete Lösung. (Wenn absehbar mehrfach installiert werden soll.)

Passt alles auf eine DVD, die Download grösse kann in der Tat eine Problem sein.
Wobei ich sagen muss Debian bietet mit dem Tool Jigdo https://wiki.debian.org/jigdo
https://www.debian.org/CD/jigdo-cd/
Der grosse Vorteil dabei ist man kann die vorherigen Installationsmedien scannen ebenso wie andere Orte (hier empfielt sich /var/cache/apt insbesondere wenn man eine Version schon im Betrieb upgegraded hat) und das Programm erkennt .deb Dateien die man schon hat und lädt diese nicht mehr runter insbesondere auch interessant wenn man amd64 und i386 Images benötigt da lädt man dann die ganzen "all" Dateien auch nur ein mal runter. Und jigdo ist nebenbei auch AFAIK der einzige Weg ein Blu-ray ISO runter zu laden, wobei dies wohl die wenigsten benötigen dürften.

Wobei ich mit verschiedenen Installern nur begrenzt Probleme habe, was mich aber massiv stört, ist das man das System dann auch anders nennt. Ehrlich gesagt der Debian weg gefällt mir da schon wesentlich besser dass alles einheitlich zu machen und das alles unter einen Hut zu bringen. Sonst haben wir hinterher wie https://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu/Derivate/ zwar 12 Offizielle Derivate, aber Dinge wie Edubuntu ist praktisch tot hängt immer noch bei 14.x und Mythbuntu hat es auch nicht über 16.x geschafft bisher.

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