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  • Buzzuk Bandasahm

367 Beiträge seit 16.10.2000

Der Feminismus hat ein Glaubwürdigkeitsproblem

Habe ich etwas übersehen, oder unterschlägt der Artikel die Information über die jeweiligen durchschnittlichen Arbeitszeiten? Das ist das Mindeste, wenn man die Löhne halbwegs miteinander vergleichen will. So wie es dasteht ist die Aussagekraft = 0.

Aber das wäre nicht das erste Mal, dass sich der "Gender Pay Gap" bei näherem Hinsehen als Lüge erweist. Was die JüngerInnen dieses Mythos nicht daran hindern wird, weiter daran festzuhalten und spätestens zum nächsten Weltfrauentag wie jedes Jahr eine riesige Medienkampagne zu starten.

Auch sagt das Zahlenverhältnis der Geschlechter nichts über Diskriminierung aus. Wurde vor nicht allzulanger Zeit sogar von den Frauenquotenbefürwortern ins Feld geführt, um zu verhindern, dass auch Männer ggf. von einer Quotenregelung profitieren, wenn sie irgendwo in der Minderheit sind. Die Ironie des Ganzen: genau die Gleichung Minderheit=Diskriminierung stellt die wichtigste Argumentationsbasis der Quotenbefürworter dar...

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es den heutigen Feministinnen (zumindest denen, die öffentlich in Erscheinung treten) schon lange nicht mehr um Gleichberechtigung geht, sondern darum, aus der Selbstinszenierung als Opfer maximalen Profit zu schlagen und damit Macht auszuüben, ohne Rücksicht auf soziale Werte wie z.B. Fairness und Ehrlichkeit.

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