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Avatar von Shalmon Kirte Dabrifa

354 Beiträge seit 17.09.2004

Wenn die Gebühr kommt: wieso nicht "einfach" bezahlen ;-)

Aber nicht etwa mit den der Gebührenrechnung beiliegenden Formularen
oder gar per Bankeinzug.

Das macht ja gar keinen Spaß.

Nein, da nehme man erst mal den zu zahlenden Betrag, teile ihn
möglichst "krumm" in drei oder vier Teilbeträge auf und rechne dann
noch jeweils ein paar Cent drauf (wozu letzteres gut ist, wird gegen
Ende klar).

Dann überweise man der GEZ die Teilbeträge, jeweils um 2-3 Tage
gegeneinander zeitversetzt, und möglichst noch von verschiedenen
Konten (die idealerweise auch noch unter verschiedenen Namen geführt
werden sollten).

Selbstverständlich steht in der Betreffzeile nicht etwa die
GEZ-Rechnungs bzw. "Kundennummer", sondern irgendwas anderes, was es
zwar ermöglicht, die Zahlung korrekt zuzuordnen (also z.B. Name und
Adresse), dazu aber "Handarbeit" erforderlich macht.

Und natürlich bei jeder Überweisung ein wenig die Schreibweise
verändern...

Uder zur Abwechslung doch mal die Kundennummer angeben, bei der
Eingabe der Online-Überweisung aber z.B. ein kleines "l" anstelle
einer "1" oder ein "O" anstelle einer "0" eingeben...

Damit ist man dann erst mal aus dem Schneider. Bezahlt hat man, mit
den Kontoauszügen als Beleg dafür, und damit basta!

Aber DIE stehen dann vor dem Problem, diese Zahlungen erst mal
korrekt zu verbuchen.
Bei einer Handvoll Zahlungen, die da pro Monat auf diese Art und
Weise eintreffen, mag das ja noch angehen.
Doch bei ZIGTAUSENDEN sieht das vom Arbeitsaufwand schon mal ganz
anders aus, an ein zeitnahes Verbuchen ist da nicht mal mehr
ansatzweise zu denken, und jeden Monat wird der Stapel der nicht
verbuchbaren Zahlungen größer!

Und wenn sie es dann doch mal geschafft haben, die Zahlungen eines
"Kunden" korrekt zu verbuchen, stehen sie vor dem nächsten Problem:

ES WURDE EIN WENIG ZUVIEL GEZAHLT... und auch diese Überzahlung
müssen sie

* entweder zurückzahlen (und einen dazu vorher förmlich anfragen, auf
welches Konto die Rückzahlung denn geschehen soll)

* oder als Anzahlung auf die nächste Fälligkeit verbuchen... und
dafür natürlich einen entsprechend angepaßten Bescheid ´rausschicken.

Ergebnis: gezahlt hast du... aber DIE hatten mit der Bearbeitung der
Zahlung einen Verwaltungsaufwand, der den gezahlten Betrag BEI WEITEM
übertrifft.

Ich mache das z.B. schon seit 4 Jahren so.

Alle paar Monate ruft dann mal hier ein Typ von der Stadtkasse an,
die von der GEZ mit dem Inkasso angeblich rückständiger Gebühren
beauftragt worden sei.
Dem sage ich dann, daß er sich den Gegenbeweis gerne ansehen darf.
Seinen Vorschlag, ihm die Belege doch einfach zuzufaxen, lehne ich
dankend ab, so daß er schon selber angedackelt kommen muß, um sich
den Wisch abzuholen.

Dann trollt er sich, mit den von mir freundlicherweise erstellten
Kopien (wozu ich auch nicht verpflichtet bin, es würde reichen, wenn
ich ihm den Kram an der Haustür vorlegen und ihm Gelegenheit zum
Abschrieben geben würde) in der Tasche, und das war´s dann.

Die Kostenabrechnung für den Vollstreckungsversuch darf die GEZ der
Stadt natürlich trotzdem berappen. Ist ja nicht mein Problem daß DIE
das Inkasso von Forderungen anleiern, die längst gezahlt sind...

Bisher ist diese Geschichte mein Privatvergnügen (und das einiger
Kumpels).

Doch sollten sich genügend Nachahmer finden, dann ist das nicht mehr
nur ein Ärgernis für die GEZ, sondern der Laden wird auf Dauer INTERN
FUNKTIONSUNFÄHIG!

Denn auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil!

Und damit basta!



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