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  • Rainer Phantasiename

mehr als 1000 Beiträge seit 19.10.2011

Unglaublich...

Das ein solches Urteil in diesem Land möglich ist zeigt, wie kaputt
unsere Gerichte sind oder wie überarbeitungsbedürftig die Gesetze
sind. 

Man führe sich die Essenz zu Gemüte: Die GEMA behauptet dummdreist,
sie müsse "vermuten", das sie den Künstler eines Werkes vertritt,
wenn dieser nicht bekannt sei oder nicht nachweisen könne, das er
KEIN GEMA Mitglied ist.

Sie stellt eine Rechnung, verklagt diejenigen, die meiner Meinung
nach legitim darauf verzichten, dieser Form der Nötigung
nachzukommen, und bekommt dafür auch noch Recht.

Nun die Frage: An WEN will die GEMA diese Gebühren ausschütten? Sie
kennt den Künstler doch selbst nicht. Und wirft das nicht wieder
einmal die Frage auf, nach welchem System dieses elendige
Krebsgeschwür überhaupt Gebühren verteilt?

Wie viele Rechnungen wurden wohl gestellt, deren Einnahmen NICHT den
betreffenden Künstlern zu Gute kamen?

Was ist das überhaupt für eine merkwürdige Rechtsauslegung, das der
Rechnungssteller nicht mehr seinen Anspruch begründen muss?

Wenn ich nur so viel essen könnte, wie ich kotzen möchte. Aber es
festigt auch meinen Entschluss: Ich werde in diesem Leben kein
einziges Musikstück mehr bewusst kaufen - stattdessen nutze ich das,
was ich auf anderen Wegen längst bezahlt habe: Internetradio.

Jedem Künstler kann man eigentlich nur raten, sich von der GEMA zu
distanzieren und seine Werke im Eigenverlag zu vertreiben. Warum soll
man diese Mitesser und Parasiten durchfüttern, die noch zudem ein
offenkuding auf Voodoo oder Becherwürfeln basierendes Verteilsystem
haben.  

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