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  • Captain Data

mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.2003

Wir leben halt im 21. Jahrhundert ...

... und die Zukunft hat begonnen. Leider nicht positiv, leider nicht
im Sinne einer Utopie mit weniger Krankheiten, weniger Hunger und
mehr Menschlichkeit, sondern eben andersrum: eine Dystopie. Hier
gibt's jedes Jahr neue Seuchen und selbst alte Krankheiten kehren
wieder. Hinzu kommt eine gnadenlose Kommerzialisierung der
Gesundheit, dass immer weniger Menschen sich die nötigsten
Medikamente leisten können.
Auch der Hunger ist auf dem Vormarsch, weil wir eine Menge
Anbauflächen für Biosprit brauchen. Ab in den Tank, statt in den
Magen lautet die Devise. Von den Rohstoffzockern muss ich nicht
anfangen.

Und Menschlichkeit?
Ich glaube, die Menschlichkeit hat ausgedient. Humanismus ist ein
Fremdwort. Ein Mensch ist nur so viel wert, wie er Umsatz generiert.
Je mehr Dollarzeichen auf einem Menschen stehen, desto wertvoller.
Aus Sicht der Elite ist damit jeder wertlos, der nicht mindestens ein
paar Millionen Dollar auf dem Konto hat - und damit sind 7 Milliarden
Menschen "entbehrlich". Entsprechend sieht auch die Politik aus.
Damit das so bleiben kann, werden die Geheimdienste mit ultimativen
Waffen ausgestattet; der Pöbel will überwacht sein, sonst rottet er
sich zusammen und begehrt gar auf. Mit ausreichend Überwachung und
den Einsatz von V-Leuten lässt sich aber jeder Widerstand zerstreuen,
die Leute gegeneinander aufhetzen. Das muss so sein, damit die Elite
weiter so walten kann, wie sie will.

Wir haben Krieg.
Wir haben ihn nicht begonnen, aber wir haben ihn hier.
Es ist kein Krieg, der mit Gewehren und Kanonen geführt wird, sondern
mit Informationen und Geld, viel, viel Geld.

Die westliche Welt - das sind nicht die Guten.
Und noch nie mehr als heute schäme ich mich dafür, überhaupt ein
Mensch zu sein.

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