Menü
Avatar von Koma Deluxe
  • Koma Deluxe

681 Beiträge seit 01.02.2018

Ist der Code offen?

Das wäre ein guter und wichtiger Schritt. Der nächste Schritt wäre Unterstützer zu finden und der dritte Schritt wäre - ganz typisch deutsch - eventuell einen Verein oder eine Stiftung zu gründen, die sich selbst eine Satzung gibt, die Grundsätze festschreibt.

Die Erhebung von Mitgliedsbeiträgen erlaubt eine gewisse Beweglichkeit und wenn man es clever anstellt, kann man sogar den Status der Gemeinnützigkeit erlangen, was für Spender durchaus attraktiv ist - mit so etwas habe ich hinreichend praktische Erfahrung.

Der Vorteil wäre, dass man aus dem privaten Projekt ein gemeinnütziges, öffentliches Projekt gestalten kann, welches frei von kommerziellen Interessen agiert und demzufolge auch besonders hohe Anforderungen an den Datenschutz erfüllen kann.

Zudem würde offener Code Kollaborationen ermöglichen.

Bedenke außerdem dies: Wann immer du Dritte einlädst - ob bezahlt oder nicht - wirst du zum Service-Provider und das kann bei Dritten ab einem gewissen Punkt Begehrlichkeiten wecken. Aus diesem Grund ist beispielsweise die Entwicklung eines Zero-Knowledge-Prinzips auch auf technischer Ebene eine Herausforderung, die man annehmen sollte - denn dann kann auch niemand mehr gezwungen werden, Suchprofile herauszurücken.

Bewerten
- +
Anzeige