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  • yettie

mehr als 1000 Beiträge seit 28.02.2002

Transporte für Kriegsflüchtlinge schaffen, Gesetze konsequent anwenden

Anja Reschke hat vollkommen Recht, der Hetze von Rechtsextremen muss man entschieden entgegentreten, genauso wie der von Linksextremen. Die sind halt immer besonders lautstark, war früher nicht anders. Schon in den 1930ern haben der links- und rechtsextremistische Mob versucht, die "Hoheit über die Straße" zu gewinnen. Bestehende Gesetze gegen Hetze muss man auch hier nur konsequent anwenden.

Wie die Asylpolitik aussehen sollte, dazu hat sie ja nichts gesagt. Ich finde, man sollte Asylberechtigte auf Europa nach Bevölkerungszahl und Wirtschaftkraft verteilen. Wer wirklich politisch verfolgt ist, der sollte auch froh sein, in einem kleinen Dorf in Estland in Sicherheit zu sein. Kriegsflüchtlinge aus Syrien, wo ja eine hohe Wahrscheinlichkeit einer Anerkennung besteht, sollte man mit Fähren vom Libanon nach Europa bringen, es macht keinen Sinn, dass diese Schlepper für die Flucht über's Mittelmeer bezahlen müssen.

Ansonsten sind die Asylgründe klar geregelt. Flucht aus wirtschaftlichen Gründen gehört nicht dazu. Diese Personen muss man nach einer sehr zügigen Prüfung ihres Antrags schnell konsequent abschieben. Siehe auch
> http://www.spiegel.de/politik/ausland/unhcr-direktor-wirtschaftsmigranten-blockieren-asylsysteme-a-1046634.html

Für die Zuwanderung jenseits Asyl gibt es bereits genug Möglichkeiten. Mein Freundes- und Bekanntenkreis sind fast alles Migranten. In der EU gibt es Freizügigkeit. Für ein Studium bekommt man eine Aufenthaltsgenehmigung, die nach dem Abschluss problemlos verlängert wird, wenn man einen Job hat, den zu finden hat man ein ganzes Jahr. Und Qualifizierte bekommen problemlos eine Blue Card, ich kenne persönlich mehrere Inhaber.

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