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  • Captain Data

mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.2003

Daran merke ich, dass ich langsam alt werde ...

... die Helden meiner Jugend sterben. DeForest Kelley (Dr. McCoy),
James Doohan (Scotty) und jetzt Leonard Nimoy. Die Brücke der
Enterprise wird langsam leer.

Was mich an der Sache wirklich traurig macht?
Das, wofür Star Trek mal stand, was Gene Roddenberry sich da
ausgemalt hat, der Geist entschwindet mehr und mehr. Der Glaube an
eine positive, bessere Zukunft ist einfach gewichen einer düsteren
Vision, in der die finstersten Eigenschaften der Menschheit
ausbrechen und nicht die positiven Werte betont werden. Schade
eigentlich. Kein Mensch erwartet Warp & Vulkanier in 250 Jahren, aber
eine ethisch weiterentwickelte Menschheit wäre auch schon was.

Aber wo sind wir wirklich gerade? Ja, "Einundzwanzigstes Jahrhundert"
klingt irgendwie nach "Zukunft". Aber irgendwie stellt die sich nicht
ein. Statt Beamen, Replikatoren, bemannter Raumfahrt und Weltfrieden
haben wir Softwarepatente, Idiotie im Quadrat wie "Genderismus" und
Märtyrer, die für ihre bekloppte Religion lieber sterben, statt
nachzudenken. Geistiger Fortschritt? Ethik? 

Spock würde dieser Menschheit keine hohe Wahrscheinlichkeit
ausrechnen, den Anfang des 22. Jahrhunderts zu erleben.
Spock würde angesichts dieser Welt seine Augenbraue hochziehen und
schweigen. Ein "Faszinierend" käme ihm niemals über die Lippen.
Er würde sich abwenden. Und er täte recht daran.

In diesem Sinne: "Leben Sie lang und in Frieden, Mr. Spock. Wo auch
immer Sie jetzt sein mögen. Und möge es dort eine bessere Welt geben
mit besseren Menschen und einer besseren Zukunft, als jener, die Sie
verlassen haben."

https://www.youtube.com/watch?v=vtQUePN5y40

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