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  • cooregan

mehr als 1000 Beiträge seit 16.06.2000

Noch immer nix gelernt, und kein Sinneswandel abzusehen

Um das mal klarzustellen:

1. intel hat Kunden ein halbes Jahr lang sehenden Auges und vorsätzlich Ware mit schwerwiegenden Defekten verkauft
2. intel hat im Herbst eine neue Produktgeneration auf den Markt gebracht, von der sie seit Monaten wussten, dass sie schwerwiegende Defekte hat.
3. intel redet unverändert die Auswirkungen der Defekte und der schadensbegrenzenden Maßnahmen klein (zwei CPUs mit zehn Prozent Performanceunterschied haben in intels Preisliste mitunter Preisunterschiede deutlich über zehn Prozent - wer zahlt den Kunden das?)
4. intel macht keinerlei Anstalten, den Kunden Schadensersatz oder ein Recht auf kostenlosen Umtausch bei Verfügbarkeit neuer fehlerbereinigter CPU-Generationen einzuräumen.

Das sollte - ungeachtet des Verhaltens anderer Hersteller - für Verbraucher allemal Grund genug sein, künftige Kaufentscheidungen zu überdenken. Je nach Auslegung ist das auch ein Fall für Aufsichtsbehörden und Staatsanwaltschaften.

intel hat - im Gegensatz zu vielen anderen betroffenen Firmen - Milliarden Dollar an Barvermögen in der Portokasse. intel könnte ganz anders mit diesem Desaster umgehen, tut es aber zum Wohle der gierigen shareholder nicht.

Das sollte man nicht vergessen.

gruß
cooregan

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