Menü
aus ein
Ansicht umschalten Baum an
Avatar von inter-netter
  • inter-netter

615 Beiträge seit 05.08.2000

So sieht's aus....

Fakt ist doch:

1) Startups würden gerne Leute einstellen, aber entweder Leute mit
Standard-Ausbildung Medien/IT zum Gehalt einer Aushilfe.

2) Startups stellen fest nur Leute ein, die
- eine Diplom oder was auch immer nachweisen
- mit 20 Jahren bereits über mind. 15 Jahren Berusferfahrung verfügen
- mit Kenntnissen im Highend-Bereich der Administration von Linux und
Netzwerktechnik, idealerweise RedHat-Zertifikat
- mit Programmierkenntnissen in Perl, PHP, MySQL, ASP, Java, JavaScript
und natürlich auch mal was C bzw. C++, HTML kann eh jedes Kleinkind
mittlerweile,

und das alles natürlich in einer Person für nicht mehr als 50K. So wird
das halt nix. Und viele Quereinsteiger, die zumindest in einem der
Bereiche fundierte Kenntnisse besitzen, diese nur auf dem Papier nicht
nachweisen können, werden meist in 6 Monaten Praktikum abgezockt und
das war es dann.

Eine Kfz-Werkstatt kann auch nicht nur einen einstellen, der Meister in
Kfz-Mechanik und -Elektronik ist, dazu noch gelernter Karosseriebauer
und Lackierer. Wieso versucht diese Branche das Prinzip der
Spezialisierung einzelner hin zu einem Generalismus auf dem Niveau der
Spezialisierung zu pervertieren?

Na ja, bis die das Mal kapieren, sind der Aktien platt oder die Firmen
pleite, man kann halt nicht das Know-How und die Manpower von 5
Mitarbeiter von einem verlangen. Anreize haben Startups seit den
Einbrüchen der Aktien eh nicht mehr zu bieten, folglich werden Firmen,
die damit Mitarbeiter mit hohem Skill-Level geködert haben, selbige
verlieren und/oder nicht mehr bekommen. Im Rahmen der damit folgenden
Pleiten wird sich auch der Arbeitsmarkt wieder normalisieren, die
Anfrage heruntergehen und nicht mehr nach Green Cards geschrien
werden...

InterNetter




Bewerten
- +
aus ein
Ansicht umschalten Baum an
Anzeige