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  • Hede

mehr als 1000 Beiträge seit 30.07.2003

Macht doch eh keinen Unterschied.

Die Kabelanbieter haben doch eh örtlich beschränkte Quasimonopole.
Oder hat der Kunde die Wahl zwischen verschiedenen Kabelanbietern?
Außer in ganz wenigen Regionen (z.B. an einigen Stellen im Rheinland
mit Netcologne und Unitymedia) doch wohl eher sowieso schon nicht.

Was macht es da für einen Unterschied, ob nun alle in Deutschland die
gleiche Wahl zwischen einem Anbieter haben oder ein paar Millionen
für den einen und ein paar andere für den anderen? 

Zur Zeit des Telekom-Monopols wurde das Kabelnetz groß ausgebaut. Und
die Preise waren geringer als heute, wo kaum noch etwas neu gebaut
wird. Selbst die Bestandspflege leidet doch mancherorts.

Ich bleibe bei meiner _generellen_ Meinung: Infrastruktur gehört als
Monopol in die Hand des Staates (auch Straßen, Schiene, Stromnetz,
Datennetz, Telekommunikationsnetz, etc.).

PS: Wenigstens finde ich es nett, dass insbesondere die
Kabelunternehmen - meiner persönlichen Erfahrung nach - nicht ihre
Infrastruktur ausnutzen, sondern freiwillig die Konkurrenz beleben
(vorsicht, Sarkassmus). Hier an meinem Wohnort wird als Beispiel das
Kabel immer weiter ausgebaut, mittlerweile bis über 100 MBit. Dabei
gibt es hier gleich zwei Kabelanbieter und von der Telekom auch
gleich noch VDSL in höchster Ausbaustufe. Hier hat man die Wahl,
alles schon seit Jahren schnell genug, dennoch investiert jeder
weiter. In der Region, wo ich aufgewachsen bin, da gibt es dagegen
zwar Kabel fürs Fernsehen, aber kein Internet darüber. Dabei würde
dieses nicht von der Länge abhängige Medium doch gerade da gegenüber
dem gerade noch schwach ankommendem Light-DSL der Telekom weit im
Vorteil sein... verstehe wer will.

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