Ansicht umschalten
Avatar von Aharef
  • Aharef

158 Beiträge seit 25.06.2012

Re: Was sagen denn Heise-Forenten zum Thema Innovation?

Gently__ schrieb am 03.04.2019 14:33:

Notwendiges Übel?

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht anscheinend schon. Bin selbst vom Typ Innovator und muss die zahlengetriebenen unter meinen Mitarbeitern regelmäßig zu ihrem Glück zwingen. Innovation ist immer auch Investition, noch dazu in etwas mit ungewissem Ausgang. Es geht innerhalb eines Planungs-Horizonts zwar auch ohne Innovation - problematisch ist jedoch, dass der Horizont einer Planung ohne etablierte Innovations-Kultur meist am Tellerrand endet (oder durch Dunkle-Buzzword-Energie an allen Zielen vorbei bis nach Alpha Centauri ausgedeht wird).

Besser lassen?

Besser denen überlassen, die aus eigenem Antrieb innovativ werden, und deren Handlungsspielräume erweitern. Ich glaube nicht, dass Innovations-Prozesse fruchten (wenn man nicht gerade in einer auf Innovation ausgerichteten Unternehmung ist). ME sollten sich Innovations-Prozesse eingangs darauf beschränken, den Handlungsspielraum für Innovatoren abzusichern und ausgangs eventuelle Ergebnisse nutzbar zu machen. Dazwischen muss jeder Innovator seinen eigenen "Prozess" entwickeln (ungeübten Innovatoren können unverbindliche Methoden und Mentoren zur Inspiration helfen).

Cool, Neues ist immer zumindest interessant?

Für mich persönlich ist Neues === Interessant. Richtig interessant ist es, wenn eine Idee schnell scheitert ohne ausgebuht zu werden, da so der Samen für weitere Ideen gesät ist (oder zumindest einen Thread im Kopf freimacht).

Bewerten
- +
Ansicht umschalten