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  • knurz

780 Beiträge seit 02.10.2006

Re: Rechtsauffassungen

38911BasicBytesFree schrieb am 13.01.2020 05:26:

Eigentlich ist genau "mein" Testszenario brauchbar, denn das Device im Auto ist der Usecase, nicht das Messfahrzeug.

Klar ist es der Usecase, aber es ist kein verwertbares Testkriterium. "Device im Auto" ist keine klar definierte Empfangssituation, weil jedes Auto und jedes Device anders ist.

Daraus folgere ich, dass wir durchaus mit einem Auto unterwegs waren, in dem Empfang möglich ist, dass aber die Abdeckung und/oder Leistung des Netzes einfach nicht stimmt.

Natürlich ist grundsätzlich Empfang möglich. Auch mit einem stark störenden Auto und einem qualitativ empfangsschwachen Device. Z.B. wenn Du direkt neben einer Basisstation stehst und das Nutzsignal die Störungen überdeckt. Aber wenn Du losfährst, ist dann vielleicht schon nach 500 Metern Schluss.

Mit einem störungsarmen Auto und hochwertigen Device hast Du dann vielleicht durchgängig Empfang, weil auch ein schwaches Signal noch durchkommt.

Also ist die nutzbare Feldstärke das Kriterium - und das kann man nur mit entsprechender Ausrüstung messen.

Anders rum gesagt: Man kann sich nicht die Ohren zuhalten und dann beim Gegenüber beschweren, dass man ihn nicht hören kann. :-)

Noch eine Frage: Warum wird der Ausbau an den Autobahnen eigentlich so propagiert, wen man es dann doch nicht nutzen kann, weil die Autos alle Faraday Käfige sind?

Weil ein Faraday-Käfig nur elektrische Felder abschirmt, elektro-magnetische Felder (Mobilfunk) nur zum Teil. Mobilfunk kommt im Auto in der Regel ausreichend gut an. Außerdem haben hochwertige Autos eine Aussenantenne für den Mobilfunk.

Sonst würden ja auch in vielen Autos die Navigationssysteme die aktuelle Verkehrslage nicht berücksichtigen können, die über's Internet abgefragt wird.

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