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mehr als 1000 Beiträge seit 31.12.2014

Abmahnung

Eine Abmahnung wird in die Personalakte geschrieben, um den Arbeitnehmer erpressbar zu machen.

Eine Abmahnung bedeutet: Schuss vorn Bug, beim nächsten mal knallts.

Eine Abmahnung hat keinerlei "erzieherisches" Ziel.

Zur Reaktion:
Natürlich kann man wegen einer Abmahnung vor Gericht ziehen.
Wenn man verliert, ist die Abmahnung "veredelt".
Wenn man gewinnt, so gibt man dem AG die Gelegenheit eine "bessere" oder "besser begründete" Abmahnung zu fertigen.

Wie groß (und teuer) wird aber die Überraschung des AG sein, wenn er die Abmahnung (für eine Kündigung) benutzen will, und diese dann angegriffen wird.

Deshalb: Ruhe bewahren, Nerven schonen, Gegenargumente und Beweise dokumentieren, speichern und behalten. Gerne anwaltlich oder gewerkschaftlich beraten.

Die Überlegung, ob das der "richtige" AG ist, sollte auch jetzt einsetzen.

Sogar eine Gegendarstellung zur Akte würde ich mir sparen.
Man muss nicht über jedes Stöckchen springen.

Wenn allerdings die Abmahnung sichtbar begründet und gerechtfertigt ist, dann reiss dich zusammen.

Edith: typo

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (17.05.2018 16:16).

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