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  • coreboot

mehr als 1000 Beiträge seit 16.02.2015

Denen fehlt wohl der Sauerstoff auf ihrem Gipfel

Was soll der Blödsinn? Nein man holt keine neuen User zum Linuxdesktop indem man die Fehler von Windows auf Linux portiert. Das alle Windows nutzen liegt daran, das es auf 99,9% der PCs, die nicht von Apple kommen, vorinstalliert ist. Und die jenigen, die sich Gedanken über ihr OS und ihre SW machen, und selbst ein OS installieren, die wollen eben gerade keine properitäre CloudzwangSW aller MSO oder Photoshop. Die wollen gerade das ach so 90iger Jahre Softwareverwaltungssystem mit Paketmanager. Wo man SW sauber deinstalliert bekommt, wo man nicht auf irgendwelchen Internetportalen nach Malwareverseuchter SW suchen muss, sondern sie einfach aus den Repositories seines Vertrauens bezieht. Wo man einen neuen Rechner ohne grossen Aufwand wieder so eingerichtet bekommt wie seinen Vorgänger oder die parallel genutzten Rechner. Einfach /home kopieren, Sytem installieren und Paketliste importieren und vom Manager wieder installieren lassen.
Wenn man den Artikel liest bekommt man den Eindruck, das die Teilnehmer des Summit von der Herstellern properitärer SW gesponsert werden um Linux auf dem Desktop von innen heraus zu zerstören. Für den Privatanwender gibt es eigentlich alles was man benötigt auch als OSS, und wenn man Unternehmen zu Linux bringen will, dann muss man einfach noch etwas warten bis der Leidensdruck durch die Datenschutzverletzungen seitens MS so gross wird das sie nicht mehr anders können.
Aber warum muss Linux überhaupt so „mächtig“ werden auf dem Desktop? In allen anderen Bereichen sind die anderen Systeme Quasi bedeutungslos, ausser beim Desktop. Selbst bei Smartphones ist ein verunstaltetes Linux namens Android führend. Man sieht also man kann Linux beim Enduser etablieren. Wenn der Preis allerdings eine Wanze wie Android ist, dann ist es wohl besser zu verzichten.
Wenn man etwas tun will, dann sollten sich alle an die Standardverzeichnisse halten, und sich vielleicht auf ein Standardpaketformat einigen. So dass man auch die Pakete anderer Distributionen installieren kann. Falls die Maintainer der gewählten Distribution eine SW nicht in ihren Repositories haben. Dann können auch andere einfach ein Paket mit ihrer SW erstellen und alle können es nutzen. Dafür muss man sich nicht das Laufwerk mit Containern für jedes kleine Mistprogrämmchen vollstopfen, wo jedes seine eigenen Bibliotheken nutzt, die dann nicht gepflegt werden. Die zentrale SW-Verwaltung ist eines, wenn nicht das grosse, Sicherheitsplus bei Linux auf dem Desktop. Das zu zerstören, in der Annahme, das Lieschen Müller sich dann ein Linux installiert, statt das vorinstallierte Windows zu nutzen, ist komplett hirnrissig. Wenn jemand will das Linux mehr auf dem Desktop genutzt wird, dann muss er dafür sorgen, das es bei jedem Rechner der mit vorinstalliertem Windows angeboten wird, immer gleich daneben ein Angebot des gleichen Rechner mit vorinstalliertem Linux gibt. Natürlich günstiger wie das Windowspendant, es muss ja keine Lizenz erworben werden.

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