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  • tzzzzzzzz

668 Beiträge seit 20.07.2008

Snap-Format bringt eine stille Revolution

Zentrales Paket-Management ist eines der zentralen und guten Eigenschaften klassischer Linux-Distributionen. Für Hersteller von Dritt-Software außerhalb von Repositories jeweiliger Distributionen aber einer große Hürde. Snap ermöglicht es Anbietern auf einfache Weise ein einziges, dauerhaftes "Linux"-Paket je Software-Version zu bauen, neben dem einen Windows-Installer und dem einen Mac-Paket.

Keine Kompilierorgien für verschiedenste Distributionen und derer Versionen. Keine Abhängigkeit mehr von Package- und Repository-Maintainern. Selbst Linux Torvalds hat das erkannt:
http://news.softpedia.com/news/Linus-Torvalds-Says-Linux-Binary-Packages-Are-Terrible-Valve-Might-Save-the-Desktop-458087.shtml

Das bisherige Paket-Management halte ich für ein Basis-System weiterhin für sehr sinnvoll. Aber für komplexe Consumer-Software ist es ebenso ein Graus, wie für Kunden die auf ihrem LTS-System z.B. ein aktuelles Office betreiben möchten. Ubuntu könnte hier ein bedeutender Coup für den Linux-Desktop gelungen sein.

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