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  • hansmoller

16 Beiträge seit 11.11.2016

Interner

Also eins kann ich vorweg nehmen. In den nächsten 10 Jahren gibt es keinen Umstieg auf Windows.

Stadt intern wurde durch das Gutachten lediglich eine Umstrukturierung angedacht welche den Eigenbetrieb IT@M sowie die Dikas nun ggf. in ein eigenes Referat zusammenführen soll. Also kein 3 Häuser Prinzip mehr, sondern eine gemeinsame Instanz. Außen vor bleibt dabei STRAC. Ziel davon ist, der IT mehr Entscheidungsgewalt bzw. Nachdruck zu ermöglichen.

Grund dafür ist gerade, dass genau so Referate wie in dem Artikel erwähnt wurden (Stadtkämmerei, POR, KVR) schlicht und ergreifend die Weisungen und Vorschläge von IT@M ignorieren. Ein Beispiel, der Limux Client wird ständig weiterentwickelt und verbessert, inzwischen ist er auf dem Stand 5.5 was etwa einem Ubuntu 14.04 entspricht (natürlich mit Security Patches usw.). Nun soll dieser in den Referaten ausgerollt werden, doch was ist die Rückmeldung der genannten Referate.... Ne keine Lust.

Nun da IT@M kein Referat ist, sondern "nur" ein Eigenbetrieb, hat es nun keine Möglichkeit die Referate zu einem Update zu "zwingen". Das Ende vom Lied ist, dass nun Personen aus den Referaten am Servicedesk von IT@M anrufen und sich über Probleme beschweren die in ihren veralteten Clients auftreten, welche jedoch in den neusten Versionen schon lang behoben wurden...

Und nun soll IT@M die zich veraltet eingesetzten Limux Versionen ebenfalls warten, obwohl die Probleme im neuen Client gar nicht mehr auftreten würden. Das bedeutet, IT@M braucht die Ressourcen den Client aktuell zu halten, die eigene Software weiter zu entwickeln UND Support für uralt-Clients zu bieten.... Sieht jemand den Hacken? Nicht mal Microsoft schafft es für alle Uraltversionen Support zu ermöglichen (siehe Windows XP) wie soll es dann ein Eigenbetrieb der Stadtverwaltung schaffen?

Und wieso wollten die Referate nicht Updaten? Um Unmut und Ärger bei den Mitarbeitern zu schüren. Den leider sitzen an wichtigen Stellen Windows Fans, die nur ihren eigenen Willen im Kopf haben.

Warum kann ich nun behaupten, dass demnächst nicht auf Windows umgestellt wird? Die Stadt kann es sich nicht leisten und will es auch nicht. Nahezu jedes System, welches in den letzten 10 Jahren etabliert wurde müsste umgestellt werden. Jeder IT-Client erneuert oder ausgetauscht. Die gesamten Fachverfahren, Strategien usw. müssten neu erstellt werden. Das würde die Stadt um Jahre zurückwerfen. Bis eine Version von Microsoft überhaupt eingeführt werden könnte wäre sie bereits schon wieder um Längen veraltet.

Im Gegensatz dazu steht der "inzwischen" aktuelle Limux Client, welcher nun vorbereitet wird als nächste Version Ubuntu 18.04 zu verwenden. Dieser ist dann im aktuellsten Stand der Technik angekommen und soll nun von einem demnächst veralteten Windows abgelöst werden?

Grüße aus München

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