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  • Cece

98 Beiträge seit 28.06.2006

Wer Frequenzen kauft, muss lückenlos ausbauen, wo zu Roaming

Also, in Frankreich geht das so:

Die Frequenzblöcke sind Allgemeingut der Republik und werden dort etwas "günstiger" versteigert als hier bei uns.
Der Frequenzblocknehmer ist dann nach Abschluss der Versteigerung, mit Abschluss des Vertrages verpflichtet seinen Frequenzblock lückenlos, topografisch im ganzen Land auszubauen. (vergl. dazu auch das ewig flache Holland, oder die funktechnisch komplizierte bergige Schweiz, u.v.a.)

Dazu bekommt der Frequenzblocknehmer einen gewissen Zeitraum, um seine Investitionen nachhaltig aufbauen zu können.
Tut er das nicht und lässt Lücken, muss er Strafe in Höhe von 3 % seines Jahresumsatzes, bei nicht Vertragserfüllung, zahlen. Das ist in Frankreich so.

So werden die reinen "Geschäftemacher" die nur ein bisschen in den Städten für das eigene Geschäft investieren wollen, abgehalten überhaupt mitzubieten, wenn sie es nicht schaffen ein ganzes Land strukturell mit einem wichtigen, mobilen Funkdienst zu versorgen. Dafür brauchen sie nicht so horrende Summen für ihren Frequenzblöcke zu bezahlen, um in die technische Infrastruktur ihrer Netztes investieren zu können.

Ohne Konkurrenten Roaming.

Das wäre ja so als würden Banken ihre Geldautomaten im Sinne aller Bank-Kunden, kostenfrei zur Verfügung stellen? Un.Vor.Stell.Bar.

Gruß Cece

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (03.01.2019 00:32).

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