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  • fho

35 Beiträge seit 16.10.2002

Der Sachverhalt wird zu verkürzt dargestellt

1. Wenn Auto-Hersteller betrügen, dann sollen Sie nicht nur bestraft werden, sondern natürlich den Schaden auf Ihre Kosten begleichen. Es ist nahezu dreist, dass dies überhaupt erwähnt werden muss.
2. Der "Artikel" unterscheidet nicht zwischen dem Sachverhalt des Betruges - und dem Umstand, dass auch ohne Betrug der Diesel eine erhebliche Umweltbelastung - insbesondere in den Städten hervorruft.
3. Diesel ist bis dato weniger besteuert als Benzin. Dies ist eine versteckte Subvention - vorrangig an Unternehmen. Ich finde es wirklich sonderbar, dass hier keine Diskussion angestossen wird, ob dies so bleiben muss.
4. Es scheint irgendwie zu den Grundrechten zu gehören, dass ich als Autofahrer in eine Innenstadt fahren darf und dabei die Gesundheit einer Vielzahl von Menschen in Mitleidenschaft ziehe. Will sagen: Wenn diese Autos die Gesundheit / Umwelt schädigen - so dürfen sie halt nicht mehr [in dieser Menge] in die Innenstadt fahren. Das mag für den einen oder anderen Käufer schmerzlich sein, ja - auch der Wert seines Wagens leidet darunter - aber er hat das Auto meist auch gekauft mit dem Hintergedanken des günstigen Diesels. Er hat sich daher einen finanziellen Vorteil versprochen. Verkalkuliert - kommt vor.
5. Wenn betrogen worden ist, muss ich klagen. Ich finde, dass der Käufer - wenn er schon so besorgt um den Wert seines Wagens ist - dann nicht ständig auf "die Politik" schauen darf. Er muss es halt auch selbst in die Hand nehmen.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (22.07.2017 22:09).

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