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  • Zensator

mehr als 1000 Beiträge seit 16.03.2017

Re: Der Sachverhalt wird zu verkürzt dargestellt

fho schrieb am 22.07.2017 22:09:

4. Es scheint irgendwie zu den Grundrechten zu gehören, dass ich als Autofahrer in eine Innenstadt fahren darf und dabei die Gesundheit einer Vielzahl von Menschen in Mitleidenschaft ziehe. Will sagen: Wenn diese Autos die Gesundheit / Umwelt schädigen - so dürfen sie halt nicht mehr [in dieser Menge] in die Innenstadt fahren.

Die Medaille hat 3 Seiten. Es geht nicht nur um die angebliche Schädigung der Städter. Du stellst die Städter als Opfer dar. Wenn es den Leuten in der Stadt nicht passt, dann sollen sie halt auf's Land ziehen. Wieso machen die das nicht, wenn es in der Stadt doch so dreckig und eklig ist? Weil sich diese Leute Vorteile versprechen. Kürzere Arbeitswege, bessere Versorgung in Medizin, Einkaufsmöglichkeiten, Breitband-Internet, etc. Neben so einer Argumentation sind mir nur noch die Leute am liebsten, die sich für 50% unter Preis ein Haus an einer vielbefahrenen Straße kaufen und 2 Wochen später beim Bürgermeister Terror machen, dass alles zu laut wäre und man gerne eine 30er Zone hätte und die Luft zuviel Stickoxide aufweist. Nein? Doch! Oh? Dreck an einer Hauptstraße? Wer hätt's gedacht?

Zum Dritten, wenn du die Dieselfahrer aus der Stadt aussperrst, dann geht der Einzelhandel in den Innenstädten den Bach runter. Dieser leidet sowieso schon mit der Konkurrenz aus dem Internet, jetzt nimmt man ihm noch mehr Kunden. Oder glaubst du jeder kauft sich ein neues Auto, nur um in die Stadt fahren zu können?

5. Wenn betrogen worden ist, muss ich klagen. Ich finde, dass der Käufer - wenn er schon so besorgt um den Wert seines Wagens ist - dann nicht ständig auf "die Politik" schauen darf. Er muss es halt auch selbst in die Hand nehmen.

Die Angie wird's schon richten. Wir schaffen das ;-)

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