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Avatar von blckguard
  • blckguard

mehr als 1000 Beiträge seit 16.04.2003

Dabei wäre es so einfach....

Punkt 1.
Daten dürfen nur erhoben werden, wenn sie unbedingt erforderlich
sind. Freiweillige Angaben sind selbstverständlich machbar, dürfen
aber nicht zwingend verlangt werden, und als freiwillig deutlich
gekennzeichnet sein.
Die Nachweispflicht, warum Datensatz X erhoben wird liegt bei der
Firma etc, die die Daten erhebt.

Punkt 2.
Daten müssen 1. ein Ablaufdatum bekommen (über die genaue Frist kann
man sich streiten) nach dem alle Daten gelöscht werden müssen, sofern
sie nicht für vom Gesetzgeber geforderte Dokumentationen nötig sind
(Rechnungen etc).
2. Muss jede Firma alle nicht mehr relevanten Daten löschen, wenn der
Kunde die Beziehungen beendet, und dies fordert.

Punkt 3 (und eigentlich der wichtigste)
Es muss eine Datenschutzkontrollbehörde eingeführt werden, an die man
sich mit Beschwerden wenden kann, und die Stichprobenartig die Firmen
etc kontrolliert ob sie ihrern Verpflichtungen nachgekommen sind. 

Es ist ja schön, dass wir Datenschutzbeauftragte im Staat und in
jeder Firma haben, aber zu melden haben die leider so garnichts. Und
genau das muss sich ändern.
Und vor allem müssen hier empfindliche Strafen eingeführt werden. Die
jetzigen Strafen sind lächerlich hoch 10. Hier mal 10.000€ dort mal
50.000€. Tut mir ja leid, aber wenn ich mir anschaue, für WAS diese
Strafen verhängt wurden, kann ich mir an einer Hand abzählen, dass
sie mit den Daten inzwischen mehr als das 10-Fache an Gewinn gemacht
haben.

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