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  • Heraklex

mehr als 1000 Beiträge seit 10.06.2015

Re: Verwaltungssoftware Open Source

Ich glaube ja, dass die Art und weise, wie Open Source funktioniert gut für Verwaltungssoftware wäre.

Kleine Städte und Gemeinden könnten sich an Teilen vom Source Code von grossen Projekten bedienen und so bilden sich langsam Module und Standards raus. Die alle Verwaltungen nutzen, weil sie bewährt sind.

Mir kommt es so vor das die öffentliche Hand oft Monolithisch denkt und davon auch nicht loskommt. Produkte und Projekte müssen immer alles können und am Ende wir es teurer.

Das könnte funktionieren, wenn denn Verwaltungen ihre Software selbst erstellen. In aller Regel tun sie das aber nicht sondern vergeben Aufträge. Nun ist das Modell dann häufig so, dass die eigentlichen Projekte extrem günstig sind, der Hersteller legt fast noch drauf. Geld verdient wird in den Folgejahren mit Wartung und Weiterentwicklung.

Wenn der Hersteller nun Open Source entwickeln soll, muss er schon im Projekt das Geld verdienen. Da er ja nicht mehr alleinige weiterentwicklen und warten kann, kann er nie wissen, ob nicht jemand anders diesen Auftrag bekommt. Das verschiebt für die Haushalte der Kommunen die Kosten deutlich. Ich wäre gespannt, wie man das hinbekommt.

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