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  • Bedauerlicher_Einzelfall

mehr als 1000 Beiträge seit 17.09.2007

Die Kehrseite der Medaille

Es steht schon jetzt jedem zu, seine Ergenisse ins Netz zu stellen statt an Elsevier zu schicken. Tun ja auch einige.

Der Hacken: Keine Qualitätskontrolle. Keiner trennt die Spreu vom Weizen. Keiner findet mehr die wertvollen Artikel inmitten des vielen Ramsch. Selbst wenn da stehen würde "reviewed by ...". Wem sagt das was? Artikel bei Elsevier sind in der Regel reviewed ohne dass die Reviewer bereits den Namen des Autors kennen. Daher sind nur Publikationen bei einem anerkannten Verlag für die Autoren eine Referenz.

Wenn Elsevier sich eine goldene Nase verdient, steht es doch jedem Verlag frei, selbst wissenschaftliche Artikel zu veröffentlichen. Jedoch ist der hohe Preis nicht zuletzt der doch sehr limitierten Kundenzahl zu verdanken. Denn, wenn eine Uni oder ein Mitarbeiter ein Abo hat, ist davon auszugehen, das mehr als eine Person dieses nutzt.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (22.12.2016 07:11).

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