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  • e_b

412 Beiträge seit 04.08.2011

Wissenschaftsverlage sind die Parasiten der Wissenschaft.

Gut so!

Wissenschaftliche Journals, die nicht Open Access sind,
sind die Parasiten der Wissenschaft.

Was sie machen:
- Sie veröffentlichen Artikel, für die andere (Forscher), die Arbeit erledigt haben
- Die Veröffentlichung eines Artikels Seite kostet gerne vierstellige (!) Geldbeträge
- Die Forschung, die die veröffentlichen, ist größtenteils von Steuern finanziert
- Die Forscher die das peer-review vornehmen, machen dieses unentgeltlich
- Wenn die Forscher die Artikel lesen wollen, müssen sie dafür bezahlen
wer zahlt's? Na? Die Institute und damit auch (richtig!) die Steuerzahler
- Viele Verlage benutzen nicht mal mehr Textsetzer, sonder zwingen die Leute ihre Templates selbst zu "befüllen" mit ihrem Text.

Dieses Geld kommt NICHT in der Forschung an,
es wird der Forschung entzogen - Parasiten eben.

Das ist unglaublich viel Geld für eine Leistung, die im Grunde genommen
nur aus Textsatz und die Bereitstellung des Servers beinhaltet.

Textsatz können viele Wissenschaftler selbst erledigen,
oder für ihre Texte vorgefertigte (LATEX)-Templates benutzen.
Das ist nur ein Bruchteil der gesamten Arbeit.

Magazine wie 'PLOS ONE' gewinnen immer mehr an Impact.
Gerade weil die Verlage wie Elsevier so dreist sind,
sind auch viele (hoch angesehene) Professoren sauer,
und treiben Open Access voran.

Wenn das Ansehen/der Impact der Open Access Magazine hoch genug
ist, haben die Verlage auf lange Sicht wirklich keine Daseinsberechtigung mehr.

Das wäre eine tolle Entwicklung,
die den Wissenschaftlern viel Ärger und Geld erspart.

Außerdem hätten sie Wissenschaftler für weniger Geld mehr Leistung,
da ihnen alle Artikel zur Verfügung stehen,
und nicht nur die, für die ihr Institut eine Abolizenz besitzt.

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