Menü
Avatar von Die Zerteilungshandgranate
  • Die Zerteilungshandgranate

mehr als 1000 Beiträge seit 10.11.2003

Was man im Ausland so bezahlt

In Japan bin ich unlängst vom Marktführer Docomo zu einem MNVO im gleichen Netz gewechselt. Hintergrund ist, dass es früher kaum Mobilfunkdiscounter gab und Docomo mit der Einführung von LTE Limits für die Datennutzung eingeführt und zwischenzeitlich die Preise gut erhöht hat, indem inzwischen jeder neue LTE-fähige Vertrag eine Sprachtelefonieflatrate zwangsweise buchen muss.

Damit kommt man bei aktuellem Umrechnungskurs beim Marktführer gerundet auf:

Grundgebühr inkl. Sprachflatrate: 21 Euro
sp-mode / i -mode 2,30 (damit man das Internet überhaupt nutzen kann)
Datenvolumen 2GB für 27 Euro, 5 GB für 39 Euro, 8 GB für 52 Euro (oder geteiltes Familienvolumen bis 30 GByte) a 225 MBit/sec, bei Überschreitung Drosselung auf grandiose 128kbit-ISDN-Geschwindigkeit.
+ Mehrwehrtsteuer zwischen 4 und 6 Euro

= 54 - 81 Euro / Monat (zzgl. ca. 2,5 Cent für jede SMS-Nachricht)

Beim Mobilfunkdiscounter zahle ich ohne Sprachflatrate inklusive Mehrwertsteuer zwischen 8,30 Euro (100 MByte Datenvolumen) bis zu 27 Euro (10 GByte Volumen).
Abgerechnet wird allerdings der tatsächliche Verbrauch, so dass man sich nicht vorher festlegen muss, und im Kundenmenü kann man jederzeit die Geschwindigkeitsdrosselung ein- und ausschalten, mit dem Vorteil, dass das gedrosselte Volumen nicht berechnet wird.
SMS-Nachrichten kosten ebenfalls 2,5 Cent und Sprachtelefonie happige 17 Cent pro 30 Sekunden.

Billig ist das alles nicht, aber dafür hat man auch ein Mobilfunknetz, was größtenteils funktioniert. In Deutschland (mit Telekom 3G) wird ja leider getrommelt, sobald man im Zug sitzt und aus der Großstadt rausfährt. Das Datenvolumen wird dabei aber trotzdem abgezogen und berechnet.

Bewerten
- +
Anzeige