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Avatar von jondo
  • jondo

mehr als 1000 Beiträge seit 07.12.2011

Jährlich verschicken Abmahn-Anwälte in D. über 250000 Abmahnungen...

Die gerichtliche Verfügung zur Beauskunftung bei den TK-Unternehmen
werden im Sammelverfahren (eigentlich rechtswidrig) für ca. EUR 200
pro ca. 2000 IP Adressen erteilt (z.B. Abmahnung eines einzigen
Werks). Wenn von jedem Abgemahnten etwa EUR 500 als
"außergerichtlicher Einigungsvorschlag" verlangt werden, sind das 1
Million Euro potentieller Abmahn-Einnahmen für einen Geldeinsatz von
schnöden 200 Euro bei einem einzigen abgemahnten Werk.

Klar, da kann man nicht nein sagen. Würde ich als Anwalt genauso
machen, solange eine derart verrückte Gesetzeslage es erlaubt.

Bei 250000 Abmahnungen im Jahr lassen sich da immerhin 125 Millionen
Euro Gewinn einfahren.

Aber selbst das ist nichts gegen die angenommenen STREITWERTE vor
Gericht. Die lieben bei ca. 20000 Euro pro Abmahnung, teilweise weit
darüber.

Man erkennt, daß der Verwerterindustrie umpteen Fantastilliarden an
Einnahmen entgehen, sonst wären die Streitwerte doch nicht so hoch,
oder?

Außer es sind Fantasiewerte....

Was kann man gegen Abmahnungen tun: Es den Abmahnkanzleien so schwer
wie möglich machen, an das heißersehnte Geld zu kommen.


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