Avatar von HeWhosePathIsChosen
  • HeWhosePathIsChosen

mehr als 1000 Beiträge seit 11.01.2005

Allahu akbar

Also erstmal sollte man es mit Gesetzen und Strafen gegen Blasphemie/Gotteslästerung nicht übertreiben - auch ein guter Moslem kann sich mal verplappern und darum reicht es bei seltenen/geringfügigeren Gotteslästeren, wenn sie sich entschuldigen und pauschal für das Gute/Gott aussprechen. Wer aber nachhaltig Gott lästert, kann schon bestraft werden, gerade auch in einem islamischen (bzw. streng religiösen) Staat, denn da geht es ja auch um gesellschaftlichen Frieden und vermeidbare Provokation.

Na klar kann Allah die Gotteslästerer bestrafen und das wird bei übleren Gotteslästern auch geschehen, ggf. erst in der Hölle aber womöglich ist die Gotteslästerung an sich (sofern nicht zu übel) gar nicht selbst strafwürdig, sondern nur ein Zeichen, dass der Gottesläster die Gnade Gottes ablehnt und somit vollumfänglich für all seine Sünden/Vergehen gerecht bestraft werden kann.

Ein Verbot von Gotteslästerung kann man auch als Dienst am Menschen sehen: zum Schutz der Menschen, damit sie sich nicht so leicht gegen Gott versündigen.

Man kann auch einfach so sagen, dass man nicht so an Gott glauben kann, irgendwie nicht so überzeugt ist, Zweifel hat, usw. - dazu muss man Allah nicht beleidigen und somit ist ernsthaftere Gotteslästerung schon ein ziemlich schlechtes Zeichen. Siehe auch http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Niederlande-Geert-Wilders-will-Koran-verbieten/Wie-gut-sind-die-Unglaeubigen/posting-29109755/show/

Ansonsten sollte man sich mal klarmachen, dass die Existenz von Allah durchaus anzunehmen/wahrscheinlich ist. Siehe auch http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Der-Raum-ist-selbst-ein-Akteur-des-grossen-Schauspiels/Ein-paar-Anmerkungen-dazu-das-Wichtige-zuerst/posting-29896945/show/ (alles imho)

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (14.03.2017 13:37).

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