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  • Carsten Milkau

20 Beiträge seit 09.12.2010

Gründe für Routerzwang? Gründe für Routerfreiheit!

Sicherheitslücken? Veraltete Firmware? Mangelnde Interoperabilität? Das hatten wir doch alles schon, als es Routerzwang noch gab. Nur hatte damals hatten die Provider keine Absicht und der User keine Möglichkeit, etwas dagegen zu tun. Das jetzt als Argument gegen Routerfreiheit anzuführen, ist unverschämt bis lächerlich.

Wer sich die Mühe macht, einen eigenen Router zu besorgen und freischalten zu lassen, hat sicher seine Gründe dafür (z.B. obige). Die überwältigende Mehrheit der Nutzer ist aber weiterhin mit dem Providergerät unterwegs. Woher soll jetzt eigentlich der Leidensdruck kommen, der diesen Vorstoß rechtfertigt?

Denkbar wäre, dem Provider gewissen Mindestanforderungen an das Modem stellen zu lassen, wenn wirklich ein Technologiewechsel notwendig ist. Das ist aber in Quasimonopolen bedenklich, da diese Anforderungen den Routerzwang per Hintertür ermöglichen (weil es evtl. nur ein Gerät gubt das sie erfüllt). Dann lieber die angeblichen Abstriche beim Service, fällt im Internetentwicklungsland Deutschland ohnehin nicht auf.

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