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  • Homelander

387 Beiträge seit 10.09.2019

Und was machen wir in einem aussergewöhnlich windarmen Jahr?

Strom morgens, zur Mittagszeit und dann von 18:00 - 22:00. Danach geht's aber ins Bettchen. Bist lange genug aufgeblieben.

Zum Artikel hätte ich dann noch ein paar Anmerkungen.

Wenn 108.000 GWh ausreichen alle Privathaushalte zu versorgen, warum soll noch mehr ausgebaut werden? Industrieanlagen können mit einem erratischen Strom nicht umgehen. Was wäre also, wenn wir für das bisschen Restindustrie noch Kohle, und die könnte man auch als Steinkohle aus Australien importieren, die haben nämlich reichlich davon, zur Stromgewinnung nutzen, und dann wäre die Energiewende eigentlich schon fertig. Oder?

Wenn nicht nur mehr Windstrom eingespeist wurde als im Vorjahr, und dieser sogar zur Hälfte Offshore generiert wurde, wozu braucht man dann noch die Stromtrassen in den Süden? Wie gesagt die Industrie kann mit erratischem Strom nicht arbeiten.

Nun die Antwort auf all diese Fragen muss auf jeden Fall das Thema Dunkelflaute abdecken, und deshalb brauchen wir eben noch stabile Quelle der Stromerzeugung. Wenn jetzt bei 2° Aussentemperatur der Strom ausfallen würde, wäre das eine mittlere Katastrophe, das ist den Kindern aber nicht klar, dass es auch sowas wie Realität gibt. Sie kennen keine Stromausfälle oder Rationierungen, und wenn das der Fall wäre würden sie nicht Freitags den Innenstadtverkeht blockieren.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (30.11.2019 16:38).

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