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  • Peterle443

mehr als 1000 Beiträge seit 01.06.2007

Magdeburg plötzlich größtes Funkloch Europas - Hilfe ist unterwegs

Wenn man einen Blick auf die Karte der "Funklochfinder" Wegseite anschaut, dann leben die Magdeburger seit ca. drei Tagen im größten Funkloch Europas.

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Dass bei der standardmässig rausgezoomten Karte eine Handvoll gemeldeter Funklöcher aus zudem unterschiedlichen Netzen zu einem riesigen roten Fleck zusammenwuchern, spielt dabei logischerweise keine Rolle.

Auch dass bei jeder "Funklochmeldung" völlig unbekannt ist welches Handy mit welchen Frequenzbändern genutzt wurde und ob es zudem Drinnen im Keller oder Draussen auf dem Dach genutzt wurde, darf keinen interessieren.

Wichtig ist nur, dass auf der Karte auch mit nur wenigen gemeldeten "Funklöchern" dann möglichst große rote Flächen in der "Standard-Zoomstufe" angezeigt werden.
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Aber keine Sorge. Hilfe ist unterwegs.

Erste Hilfslieferungen aus Italien mit GSM-only Handys zur Sicherstellung der mobilen Sprachversorgung der notleidenden Magdeburger rollen derzeit im Konvoy über die Alpenpässe an.

Die Geräte werden dann an diejenigen Magdeburger verteilt, die seit dem Start der App vor drei Tagen plötzlich ohne jeglichen Empfang mit Schnappatmung im größten Funkloch Europas ausharren müssen.

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Ja es gibt reichlich Funklöcher.
Und man sollte etwas für eine bessere Flächenabdeckung unternehmen.
Aber diese völlig übertriebene Darstellung auf der Karte ist der Sache wenig dienlich und wirkt nur wie ein Sensationsjournalismus.

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