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  • Bernhard Sch.

945 Beiträge seit 22.12.2004

alles schon da...

Zitat: "Ob das Google heute schon verwertet, wissen wir nicht. Die
Versuchung müsste nur da sein. Was ist, wenn Regierung X fünf
Millionen Euro anbietet, um diese Informationen von 100
Oppositionellen zu bekommen?" Dagegen seien die Datenschutzgesetze in
Deutschland und Österreich "ein Witz"."

Wo die das wohl abgekupfert haben. Jedenfalls ist es in GB möglich,
dass von der Regierung bestehende Geheimdienst-"Dossiers" über
Unterhausabgeordnete "genutzt" werden können, um mißliebige
Abgeordnete der eigenen Fraktion zu "disziplinieren".  Das ist wohl
durchaus Praxis.

Über die NSA und den Echelon-Einsatz brauche ich auch nichts
hinzuzufügen. Siehe auch: http://squat.net/gib/echelon/

Weiterhin ist mir kürzlich zu Ohren gekommen, dass "Galileo" nicht
nur ein Milliardengrab ist, sondern seitens der EU auch willfährig
diversen geballten US-Ansprüchen Rechnung getragen wurde. So ist es
ein leichtes, durch entsprechende US-Maßnahmen Galileo mehr oder
minder lahmzulegen. Die Frequenz von Galileo wurde so eingerichtet
auf "Wunsch" der USA, dass dies mit bestehenden US-Vorrichtungen
recht einfach ist (Quelle war hier meines Erachtens
http://www.cczwei.de oder die Verschwörungstheoretiker von
http://www.infokrieg.tv (ich bin mir da nicht mehr so ganz sicher,
welches Radio-Cast (nicht podcast, das ist Werbung für den
möchtegern-Monopolisten Apple) die Quelle für die Info zu Galileo
ist. Wie dem auch sei, bei der EU gibt es anscheinend hochkoruppte
Entscheidungsträger. Anders kann ich mir die dämliche Gestaltung von
Galileo nicht erklären.

Als Industriekonzern hätte ich bei den bestehenden Vorgaben auch kein
Interesse mehr an diesem Projekt; man denke nur an die
Schadensersatzansprüche gegen den Betreiber, wenn der große US-Bruder
sich für eine teilweise Abschaltung oder Deaktivierung von Galileo
einfach so mal eben entscheidet. "Galileo" ist so ein weiterer
kleiner Skandal von vielen.

Und dann noch über Google aufregen. Mal angenommen, Google arbeitet
insgeheim für die NSA. Dann tun sich ungeahnte Optionen auf. Dann
grenzt der Forschungsbericht der Wissenschaftler schon an
Verharmlosung.

Ich möchte festhalten, dass ich persönlich auch Google.mail nutze.
Aber nur zum Beispiel als Ablage von Informationen, die mit
Sicherheit keinerlei politische Relevanz haben können. Beispielsweise
zum Abspeichern der vielen Mails einer großen Mailinglist. Das ist
für andere mit Sicherheit - evtl. später auch für mich - Datenmüll.
Insoweit finde ich den Gebrauch von Google ok. Ein bißchen Sand im
Auswertungsgetriebe kann nicht schaden.

In diesem Sinne ein schönes Wochenende,

Gruß
Bernhard

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