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Avatar von Browny_amiga
  • Browny_amiga

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Re: Sporenantrieb geht ja noch ... aber diese Klingonen ....

Hanwald schrieb am 18.11.2017 09:29:

pinguintaste schrieb am 17.11.2017 18:00:

Sagt gar nichts über die Kultur der Klingonen 200 Jahre früher aus. Wie gesagt,denke nur mal hier 200 Jahre zurück. Da haben Leute aus Aberglaube noch Hexen im Moor ersäuft …
Enterprise … Da kam glaube ich nur ein Klingone vor und das war im Pilotfilm. Kann mich täuschen.

Dein Vorposter hat Recht, die Klingonen sind sehr umfangreich dargestellt, auch ihre Vergangenheit wurde ausgiebig erforscht, u.a. im Zusammenhang mit Kahless, welcher in TNG als Klon auftaucht.

In der Serie Enterprise tauchen die Klingonen ebenfalls vielfach auf, in mindestens 10 Folgen. In einem Arc der viertel Staffel wird sogar ihre Verwandlung zu den Klingonen im TOS Stil erklärt, und warum dies später nicht mehr so blieb. (was allerdings das Aussehen Kahless in einer TOS Folge nicht erklärt)

Und nochmal: Denk euch mal einfach die Haare zu den DIS-Klingonen dazu und schon merkt ihr, dass die gar nicht so weit weg sind. Vlt. wirds noch erklärt, wartet es doch einfach mal ab.

Zum einen haben sie die Haare aber nun einmal weggelassen, wie auch keinerlei Andeutung gemacht, dass diese jemals vorhanden waren. Desweiteren haben sie sehr ungewöhnliche Hautfarben eingeführt. Dies mag dir nicht wichtig erscheinen, aber am Ende ist es so sinnvoll wie ein pinker Mensch.

Zum Abwarten sehe bei der Kritik keinen Grund, sie reißen Löcher in den Canon, dann müssen sie auch mit der Kritik leben. Wollen sie das nicht, dann müssen sie Erklärungen liefern. So einfach ist das.

Warum müssen aber die Klingonen immer gleich aussehen?

Weil dies in Star Trek sehr genau definiert ist. Bis hinunter zur Kleidung. Die Klingonen lieben Traditionen, sie kleiden sich wie vor tausend Jahren, das ist eine ihrer tiefsten Wesensarten.
Du kennst nur Star Trek nicht gut genug, daher ist dir das nicht bewusst. Schau dir die Episoden an, du wirst genug Beispiele finden, in denen die Klingonen sehr genau definiert sind, auch speziell für die gezeigte Zeit. Siehe ST:Enterprise.

Es gibt zudem viele Fehler an in ihrem Verhalten, sowie in ihrer Sprache. So ist es zwar eindeutig klingonisch, aber mit falscher Aussprache, aufgrund der offensichtlich störenden Maske. Zudem haben sie jetzt einen Leichenkult, obwohl dies bei den Klingonen immer klar verneint wurde.

Natürlich ergibt es Sinn, wenn man die Realität heran zieht.

Eine Serie muss der inneren Logik standhalten, nicht der Realität. Und in dieser inneren Logik sind die Klingonen über tausende Jahre gleichgeblieben, mit der speziellen Ausnahme der Zeit um TOS herum, in der auch Discovery spielt. Allerdings zeigt Discovery diese Zeit völlig falsch, was ein Problem ist, da dies ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der Klingonen war. Das ist mindestens "ungünstig".

Am Ende wird man vermutlich den billigen Weg gehen, und alles bisherige aus Discovery einfach in einem Paralleluniversum spielen lassen. Aber das ist keine befriedigende Lösung, kaum besser als "Alles nur ein Traum".
Hoffen wir, die finden einen besseren Weg, ohne diesen Unsinn um die Klingonen als Canon verkaufen zu wollen.

Es ist klar dass Klingonen bei TOS noch nicht klar definiert waren als Rasse, das wurde dann aber in einer riesigen Anzahl von Episoden und richtigen Star Trek Serien nachgeholt und blieb konsistent.
Die windelweichen Erklärungen in Discovery die wirklich keinen Sinn machen und nur zeigen: Die Macher kennen Star Trek nicht und/oder kümmern sich einen Dreck um die Serie, das zerstört am Schluss einfach die Glaubwürdigkeit, das Gefühl, dass alles in einem grossem Star Trek Universum spielt.
Und genau DAS machte Star Trek eben aus.

Fazit: Viele die JJ Trek und Discovery mögen fanden Star Trek nie gut, verstehen nicht um was es da geht, bis auf die Action Szenen und das es eine einfache TV Serie ist (was nicht der Fall ist) Ihnen war Star Trek immer zu dröge, langsam, vernunftbasiert, zu harmonisch (jemand hat es gut formuliert: "ich mag wenn es dunkel und fies ist, wenn jeder jeden hasst, deshalb gefällt mit Discovery"), eine Ausnahme des normalen recht dämlichen und vereinfachten Amerikanischen TV.
Star Trek war eine Ausnahme, was besseres, etwas das zum Denken anregte. Ich gebe STD nicht lange, das wird schnell wieder in der Versenkung verschwinden, die Zuschauerzahlen werden schrumpfen. Vielleicht reicht es für 2 Seasons, vielleicht 3, aber kaum mehr.
Und das vorallem weil man The Orville hier in den USA gratis mit dem Kabelabo kriegt, ohne extra blechen zu müssen und es die bessere und echtere Star Trek Serie ist.

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