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Avatar von wileecoytoe
  • wileecoytoe

55 Beiträge seit 21.11.2006

Star Trek wird NICHT erwachsen

Star Trek wird nicht erwachsen, bloß weil es "dunkler", "gewalttätiger" oder "weniger schwarz und weiß" wird.

Die aktuell erfolgreichen Serien wie GoT oder TWD geben die Richtung vor und irgendwer dachte sich scheinbar, dass man Star Trek wieder erfolgreich machen kann, in dem man eine Serie in diesem Universum den selben Anstrich verpasst.

Ich kann mir vorstellen, dass das funktioniert. Aber bei allem Verständnis: Nein das ist nicht Star Trek, bloß weil es im selben Universum spielt/ spielen soll oder die Schiffe gleich heißen oder Mudd mitspielt oder Pike oder die Enterprise.

Gene Roddenberry hat keine Unterhaltungsserie mit dem Ziel geschaffen möglichst viele Zuschauer bei Game of Thrones abzuwerben. Star Trek war positive Utopie ohne dabei auf Konflikte und Abenteuer zu verzichten - die Filme und Serien zeigten ein Streben danach besser zu werden. DAS ist Star Trek.

Das das heute nicht den Zeitgeist trifft ist mir klar. Und auch, dass man mit den Serien erfolgreich sein MUSS weil man sonst eben abgesetzt wird. Das gleiche Problem habe ich natürlich auch mit den JJA-Filmen.

Erwachsen im Sinne von Star Trek ist für mich persönlich z. B. die ENT-Folge Similitude oder "Wem gehört Data" aus TNG - das sind intelligente Fragen - Herausfordendes für Herz und Hirn.

Eigentlich muss es heißen: Star Trek wird erfolgreiche Mainstreamunterhaltung oder noch korrekter: Die Serie Discovery basiert auf Star Trek.

Nicht falsch verstehen: Wer es mag soll es selbstverständlich schauen und gut finden. Good for you! Aber erzählt mir nicht, dass etwas so großartiges wie Gene Roddenberrys die Not gehabt hätte "erwachsen zu werden"

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