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  • BruceMangee

51 Beiträge seit 18.03.2002

Re: Ahja, auf 40 Stunden erhöhen?

twausp schrieb am 24. Juni 2004 22:21

> Ach ja? Wenn dein Bild stimmt, dann müssten ja seit die IG Metall die
> Arbeitszeiten verkürzt, Millionen Stellen in der Industrie geschaffen
> worden sein. Hmmmm, frag mal einen Volkswirt, was das in Wirklichkeit
> gebracht hat. Richtig, Arbeitslosigkeit. Und nein, die böse böse
> Großindustrie hat die Arbeitnehmer nicht ausgebeutet. Sie würde sie
> nur ausbeuten, wenn sie sie beschäftigen würde! Aber durch die
> Arbeitszeitkürzung bei Lohnausgleich (welch ein unverschämter
> Euphemismus) wurden real die Löhne teilweise über den
> Produktivitätsfortschritt angehoben. Ergo: Entlassungen.
>


Ach ja?
In vielen Firmen der Metallindustrie wurden die 35 Stundenwochen
mitleweile ohne Lohnausgleich geschaffen. Es gab in der
Metalindustrie mehrere Tarifrunden, wo die Lohnerhöhung nicht mal
mehr der Teuereungsrate entsprach.
Der Metallarbeiter kriegt weniger in seine Lohntüte als vorher, nicht
mehr. Wer anderes erzählt, dem glaube mal schön (und auch gleich an
den Weihnachtsmann).
Produzierende Firmen können Schichtpläne aufstellen, die Problemlos
mit der 35 Stundenwoche harmonieren. Sie können 24h rund um die Uhr
arbeiten - auch kein Problem (abgesehen vom gesetzlich geregelten
Sonntag, aber das ist ein anders Thema).
Dass das Arbeitsplätze kostet ist meistenteils Mumpitz.
Im Falle der Firma in der ich gearbeitet habe hat es viele
Arbeitsplätze gerettet, obwohl in der Metallberarbeitenden Industie
schon lange die Arbeitslage mau ist (Stahl oder Produkte aus China
ist da billiger - mit betonung auf 'billig').

> > Produktions- und Maschinenklaufzeiten sind bestimmende Faktoren in
> > einer Firma, nicht wie lange wer arbeitet.
>
> OK, ich sehe, du hast Ahnung. Vor allem von der
> Dienstleistungsbranche...

Hmmm, die Dienstleistungsbrache produziert keine Güter - sie leistet
Dienste.
Dieses Werk Produziert Waren, ergo ist es kein Dienstleister.

Und du hast recht, ich hab selber nur in der Pesonalabteilung eines
Unternehmens gearbeitet, welches Waren produziert.
Jetzt erst bin ich selbstständiger Dienstleister mit eigener Firma :)

Servus

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