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  • Zelos83

mehr als 1000 Beiträge seit 01.06.2008

Stagnation der Entwicklung und Sparzwang

Als Ende der 90er das Zeitalter des mobilen Internets begann, gaben die Menschen noch richtig Geld aus. Schnelle OS, fehlerfreie Apps, Tastatur und Stylus gehörten zum guten Ton. Leider auch exorbitante Mobilfunktarife.

Heute wird alles zusammengespart, Wechselakku, entspiegeltes Display, Keyboard, Stylus, alles Fehlanzeige. Möglichst billig muss alles sein.

Microsoft (und ich bin wahrlich kein Fan dieses Konzerns) hatte Android an Stabilität, Geschwindigkeit und Fehlerfreiheit übertrumpft. Blackberry hatte auch ein überlegenes System (QNX) im Angebot, neben hochwertiger Hardware. Leider haben beide nicht weiterentwickelt.

Was in der "erwachsenen" PC und Serverwelt gang und gäbe ist, stellt bei den Mobiles ein riesiges Problem dar: Die Apps sind nicht plattformunabhängig und von 5 bis 10 Jahre Hard/Softwaresupport (z.B. läuft mein Mac Mini G4 von 2005 heute noch mit der modernsten Software) kann man nur träumen.

Ja, Apple und Android haben "Gewonnen", aber bei derart grottigen Geräten (v.a. auch Lifecycle), die man heute findet, geben die Kunden naturgemäß immer weniger Geld aus. Da tuts auch das gebrauchte geschenkte Phone aus der Firma, statt dass man mal eben 800 EUR für ein Smartphone (bzw. PDA) hinblättert, wie anno dazumal. Am meisten wird ja ohnehin nur der AP Modus genutzt und ein bissl e-mail benachrichtigung und social media. Der Durchschnittsuser hat in den letzten 15 Jahren massiv an Produktivität verloren.

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