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  • Sebbel

756 Beiträge seit 27.04.2000

Re: 98% sicher - wie lange noch?

Deine Argumentation ist mir total unverstaendlich. Bisher reichte es
aus, wenn Unterschriften sich als Bild aehnlich waren. Also haben die
betroffenen Unternehmnen Bilder deiner Unterschrift gespeichert. Jetzt
werden darueber hinaus weitere Daten gespeichert. Wo, bitte, ist der
Unterschied? Mit diesen Daten kann immer noch _niemand_ deine
Unterschrift nachmachen. Er koennte (ich hab allerdings nicht den Hauch
einer Ahnung, wie) lediglich eine Unterschrift erzeugen, die _dieser_
Algorithmus als identisch identifizieren wuerde. Andere Algorithmen
plus das Heer der menschlichen Unterschriftenpruefer waere damit immer
noch nicht zu taeuschen. Also, wo bitte kommt jetzt der Unterschied ins
Spiel??? Wir gehen halt einen Schritt weiter.

Paranoia bitte nur, wo es sich lohnt! Das hier ist Zukunftsangst.
Seb.

Nosmo King schrieb am 29. Januar 2001 15:25:

> Es wird eben nicht nur das statische Bild einer Unterschrift
> analysiert. Dieses Bild sollte für einen Vergleich von
> Unterschriften
> ausreichen.
> Was ich beim Unterschreiben geheimhalten möchte ist Information
> darüber, wie meine Unterschrift zu Stande gekommen ist und wie
> diese zu
> fälschen ist. Dazu gehören Druck, Schreibgeschwindigkeit usw.

> Demnächst befindet sich also die Information, wie meine
> Unterschrift zu
> fälschen ist bei jeder Bank, jedem Paketdienst und jeder anderen
> Maschine, bei der ich mit meiner Unterschrift bezahlen kann. Wie
> schlecht solche Informationen manchmal gesichert werden, darüber
> kann
> man hier im Newsticker ja immer wieder lesen. Dann ist es vorbei
> mit
> der Sicherheit.

> So lange es geht, werde ich vermeiden, meine Unterschrift auf diese
> Weise analysierbar zu machen, also die Unterschrift verweigern oder
> 3
> Kreuze machen. Vielleicht sollte ich mir auch eine Maschinen- und
> eine
> Papierunterschrift zulegen.

> mit paranoiden Grüßen

> X X X

 


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