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  • VJAdmin

mehr als 1000 Beiträge seit 02.10.2005

Aggression ist ein Teil des menschlichen Wesens.

Gewalt und Aggression sind Teil des Menschen. Sie sind fest eingebaut
in unseren genetischen Code. Ohne sie würde es uns nicht mehr geben.
Sie sorgten dafür, dass wir als Rasse überlebten.
Die Frage ist, wie wir mit diesen Vermächtnis unserer Entwicklung
umgehen. Die heute Gesllschaft neigt dazu, alles, was mit Aggession
zu tun hat, als schädlich und böse abzutun und deswegen mit einem
Bann zu belegen. Wehe dem, der zugibt, dass es ihm Spaß macht, seine
virtuellen Gegner auf dem Computerschirm zu töten.

Das ist der falsche Weg. Wenn man Aggessivität und Gewalt konsequent
unterdrückt, eine heile Welt simuliert, kommt es irgendwann zu einer
Explosion, wie man verschiedentlich an Amokläufen und extremen
Gewaltausbrüchen sehen kann.
Man muss sich in diesem Zusammenhang ernsthaft die Frage stellen, ob
es nicht besser ist, wenn jemand seine gewaltbereiten Tendenzen einem
Egoshooter ausleben kann.

Dass wir in einer "gewaltbesessenen Gesellschaft" leben ist nicht
verwunderlich. Denn echte Gewalt kann niemand mehr ausleben. Das
Bedürfnis ist jedoch da und äußert sich im großen Interesse an
Gewaltdarstellungen.

Wobei die meisten Gamer die Spiele als reinen Wettkampf sehen und
nicht die ganze Zeit denken: "Ja geil, umbringen, umbringen,
umbringen"
Aber es gibt sicherlich einige, bei denen der Aggressionspegel im
Spiel stark ansteigt.
Daran ist aber an sich nichts schlechtes, auch wenn uns das Leute wie
Herr Pfeiffer vom KFN und andere Moralapostel weiß machen wollen. Es
gehört zum Menschsein dazu und am Computerschirm kann man niemand
verletzen.

So long...
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