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  • Supahupe

442 Beiträge seit 17.02.2012

Re: Wenn Ihr Fachkräfte wollt - DANN BILDET HALT AUS!

Marnum schrieb am 01.07.2016 10:04:

Supahupe schrieb am 01.07.2016 09:36:

Haaretz schrieb am 30.06.2016 16:46:

Herrschaftszeiten nochmal, in >95% aller IT Firmen und IT Abteilungen habe ich noch nie einen Auszubildenden gesehen - bestenfalls einen Werksstudenten.

Die Bit(mir)kom(s) will alle Leistungserbringung auf den Staat (also auf uns alle) abwälzen ohne auch nur einen Millimeter weit selbst Konzepte zu deren Lösung zu erbringen.

Ich dachte ja immer das die IHK Begriffstutzig sind, aber die Bitkom schlägt die noch um längen.

Gruß H.

In den Unternehmen, die ich bisher kennengelernt habe /(verschiedene Branchen), gab es immer IT-Auszubildende. Inklusive da, wo ich selbst meine Ausbildung gemacht habe :-)

Aber stimmt schon - es sollte mehr Ausbildungsplätze geben.

Richtig, Ausbildungsplätze gibts, aber das nützt nichts, wenn man neue Technologien entwickeln will. Denn ein Fachinformatiker (also ausgebildeter) Informatiker kann vorrangig Programmieren, also das umsetzen, was Informatiker (also studierte) Informatiker mit viel Erfahrung konzipieren.

Die Betonung sollte hier insbesondere auf Erfahrung liegen. Ein ausgebildeter Fachinformatiker mit 10 Jahren Berufserfahrung kann ebenfalls in die Position kommen, sinnvolle konzeptionelle Entscheidungen zu treffen.

Mir hat im Bachelor-Studium (2014 abgeschlossen) keiner was von REST und SOAP erzählt (um mal Stichworte für Technologien/Architekturstile zu nennen). Auch im Master war das nur kurz mal Thema.

Und genau hier ist der Knackpunkt: Die Ausbildung von Hochschulabsolventen beim Berufseinstieg wird nur von wenigen Unternehmen investiert. Denn wer frisch aus der Hochschule kommt (nachdem er dort wirklich studiert hat, anstatt nur stumpf eine Prüfung nach der anderen zu bestehen), hat zwar eine sehr umfangreiche theoretische Basis, aber er braucht eben noch Kompetenzen, die im jeweiligen Unternehmen relevant ist. Und dafür brauchts effektiv nochmal mindestens zwei Jahre "Ausbildung". (Das sind z.B. Stellen für "Junior Developer": Menschen, die zwar einen Abschluss haben, aber im Grunde noch keine Praxiserfahrung.)

Das ist korrekt. Manche bieten Trainee-Programme, andere Mentoring-Programme - im Zweifel hängt es aber sehr individuell vom Unternehmen ab, wie der Einstieg (fachlich) gelingt (und auch vom jeweiligen Bewerber/Einsteiger).

Die Essenz: In beide Ausbildungsformen (duale Ausbildung/Hochschulabhänger) sollte von Unternehmensseiteyes mehr investiert werden.

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