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  • Jill Leyden

mehr als 1000 Beiträge seit 10.02.2004

Eher doch vorgeschobene Argumente

weil man selber den Hintern nicht hoch bekommt?

Früher hat man sich eine Halle gemietet, einen oder zwei Laster gekauft, drei Telefone und ein Telex in die Halle reingestellt. Ein paar Stahlschränke für die Unterlagen und es wurde jeden Morgen raus gefahren und Geld verdient.
Chef und Mitarbeiter waren Telefonzellen erreichbar, bedeute die meldeten sich nach fertigem Auftrag in der Firma
Das war damals im Osten wie im Westen so.

Die heutige Minusfirma funktioniert so:

Heute verzettelt man sich schon bei der Lage der Firma, macht Internet und Mobilfunk dafür verantwortlich, wenn es nicht läuft.

Aber Chef muss ja den dicken geleasten BMW fahren und das fetteste Mobiltelefon herumschleppen, einen auf permanent erreichbar und dicke Hose machen und sich wichtig fühlen.
Außer den ganzen Tag chatten macht der Mann aber offensichtlich nichts.

Alle Woche wird die Mannschaft zusammengetrommelt und die schlechten Ergebnisse präsentiert. Das Geheule, wir machen dicht, wird immer lauter.

Dann aber kommt die Zeit in der die Mitarbeiterzahl weniger wird, die Arbeit aber bleibt.
Das geht bis zum großen Knall, an dem Tag wo der Chef verkündet er geht auf Reisen, er ist draußen. Neue SIM-Karte inklusive.

Wochen später, die Firma existiert nicht mehr, sieht man eine neue Anzeige in der Zeitung. Suche Mitarbeiter.

Eine neue Firma, der selbe Chef, alles auf Anfang.

Ja die maroden Straßen, das lahme Internet und der fehlende Mobilfunk, die sind Schuld.
Wie beim letzten Mal auch.

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