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773 Beiträge seit 23.02.2010

Re: Taylor et. al.

bombjack schrieb am 28. September 2010 13:18

> Der Abschied schrieb am 28. September 2010 11:07

> > 
> > Nach Taylor kann Kinderpornografie auch dann vorliegen, wenn Kinder
> > angezogen abgelichtet werden. Wobei ein Kind schon ein greises Alter
> > haben darf.

> Ähm....

> a) Wie soll das bitte gehen (angezogen abgelichtet werden)? Bitte
> nicht mit angezogenes Kind gibt einen Blow-Job kommen.....

> b) Was soll bitte der "Schutzzweck" so einer erweiterten Definition
> sein? 

> c) Wie kommen die Autoren um Taylor et. al. auf diese Sicht der
> Dinge? 

> bombjack 

Bei deinen Fragen musste ich schmunzeln. Sie erinnern an Sokrates,
der auch viele Fragen stellte. Unangenehme Fragen. Äußerst
unangenehme Fragen, die unlogische Anschuungen in Frage stellen.

Auf alle drei Fragen gibt es nur eine Antwort: Sinn und Zweck des
Wahns um Kinderpornografie ist letzlich, die Gesinnung des
Betrachters zu pönalisieren. 

a) Es gibt keine reale Schädigung eines Kindes aber ein entsprechend
gesinnter Betrachter kann einen Lustvorteil daraus ziehen

b) Da kein Kind geschädigt wird, kann der Schutzzweck nur darin
dienen, den "perversen" Betrachter mit Hilfe eines Surrogatgesetzes
für seine (sexuelle) Gesinnung zu bestrafen. 

c) Taylor (GB) und Konsorten haben in ihrem häufig angemerkten Papier
erwähnt, dass Bilder von Kindern in Privatbesitz (wie sie in jeder
Familie vorkommen) zwar der eigenen KP-definition genügen würden,
aber man ein Augenmerk darauf legen sollte, _zu_welchem_Zweck_ die
Bilder "gesammelt" würden. Der Zweck ist klar: selbst angezogene
Kinder, die nichts von dem Foto wissen, werden "sexuell missbraucht"
und zwar, wenn der Betrachter dabei sexuelle Gefühle verspürt. Das
nennt man auch Gesinnungsjustiz.

Ich hoffe, dass ich deinen sokratischen Fragen angemessen geantwortet
habe. Wir kennen uns nämlich (persönlich).


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